zur Startseite (ecotopia dance productions: Pressestimmen Helena Waldmann - die krankheit tod)
ecotopia dance productions: Pressestimmen Helena Waldmann - die krankheit tod
BIOGRAPHIEN
REPERTOIRE
PRESSESTIMMEN
PRESSEBILDER
VIDEO
KALENDER

HELENA WALDMANN

DIE KRANKHEIT TOD

EROTIK IN ROTER GELATINE
Die ganze Performance ist ein Fest der Sinne.
Sybille Roter, Musik & Theater

FASZINIERENDE PHANTASIEN
Es ist ein faszinierend-sinnliches Spiel mit Begehrlichkeiten, das sich den Blicken offenbart. Den Text, der in einer merkwürdig fremd anmutenden, scheinbar gleichgültigen Weise von Eros und Tod, von Glück und Käuflichkeiten berichtet, hat Regisseurin Helena Walmann in kongeniale Bilder umgesetzt. Die Distanz zwischen dem Mann, der das Gefühl hofft kaufen zu können, und der Frau, die sich preisgibt, vermittelt sich über den Körper der Darstellerin als aufregend-voyeristische Liaison mit dem Betrachter, der sich ihr nicht entziehen kann. Er wird ver- und entführt. "Die Krankheit Tod" ist eine Kopf wie Körper anregende Phantasie, eine Performance, deren Bilder sich in die Sinne einschreiben.
Volker Albers Hamburger Abendblatt

DIE GEKAUFTE BRAUT
Ein Bild, ein Text, ein Traum: In Helena Waldmanns Performance ist der Frauenkörper Teil einer Leinwand.
Jan Schulz-Ojala, Der Tagesspiegel

ZWEI SCHWEIGENDE NäCHTE
In der blauen Gelatine wirkt der Frauenkörper wie ein Geheimnis. So plastisch sich einzelne Glieder auch abzeichnen, als Ganzes bleibt er, undeutlich in seinem stets nur im Profil sichtbaren Umrissen, verschlossen. Was bleibt ist das Begehren, das er auslöst und die irritierende Bereitschaft, mit der er sich hingibt.
Edith Boxberger Frankfurter Allgemeine Zeitung

VERGEBLICHES WARTEN AUF RETTUNG
Die Zuschauer, die Betrachter der Agonie. Der Frauerkörper auf der Plane, in nackten Zuckungen durch blaue und rote Gelatine, deren Farben im raffiniert angelegten Licht so intensiv sind wie die Farben der Prismen eines Kaleidoskops. Ein lebendes Kunstwerk in dauernder Veränderung, das - kunstgeschichtlich - vielleicht an etwas zwischen Yves Klein und den blutigen österreichischen Performances der 60er Jahre denken läßt. Was der Text der Duras zu transportieren versucht-, zeigt Helena Waldmanns Versuchsanordnung aufs eindringlichste. In der meditativen Stimmung zwischen Rük-kenlage, Musik und dem monoton vorgetragenen Text erinnert der leben-dige Körper an Leichen in Plastiksäcken, das Leichentuch Christi, noch ungewaschene Neugeborene. Das Vorrecht des Textes ist dabei längst aufgehoben: Die Aufmerksamkeit schwimmt allmählich zwischen den verschiedenen Eindrücken wie der Frauenkörper in der Gelatine. Im beeindruckenden Gesamtkunstwerk von Helena Waldmann gibt er oft nur die Richtung vor.
Thomas Plaichinger,die tageszeitung

nach oben