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ecotopia dance productions: Pressestimmen Quasar Cia de Dança - Céu na Boca
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QUASAR CIA DE DANçA

CéU NA BOCA

PARADIESISCHE ZUSTäNDE NEBEN KNALLHARTER REALITäT
(..) die neun Tänzer liefern 80 Minuten ein atemraubendes Spiel mit Kräften, Tempi und Emotionen. Energiegeladen wirbeln sie über die Bühne, winden sich, taumeln, kleben aneinander – mal gefühlvoll, mal aggressiv. Es sind diese ruckartig wechselnden Grundzustände, die hohe Spannung erzeugen. Kräfte zwischen Himmel und Erde, wie es auch im Titel anmutet.
Rodovalho lässt paradiesische Zustände erzeugen, um die Tänzer dann im wahrsten Sinne mit dem knallharten Boden der Realität vertraut zu machen. Mit großer Bewegungslust zeigen die Tänzer eine moderne Performance, die von Akrobatik und viel Humor lebt. (..)
Corinna Laubach, Kreiszeitung Syke, 11.April 2011

DEN STURZ ZUR KUNSTFORM ERHOBEN
„Edel-Ersatz“ aus Brasilien
Furios wurden in Oldenburg die Internationalen Tanztage fortgesetzt
Das muss wohl eine eigene Spezies sein, gewissermaßen ein Homo Quasar – ein Mensch, der statt über eine Wirbelsäule über ein elastisches Band verfügt, an dem er sich wie mit einer Sprungfeder in jede beliebige Richtung schnellen lassen kann. Bei der brasilianischen Quasar Companhia de Danca, die für das deutsche Ensemble Gauthier Dance auf dem Oldenburger Fliegerhorst einsprang und als „Edel-Ersatz“ wahre Begeisterungsstürme entfachte, scheint es zur körperlichen Grundausstattung zu gehören.
In „Céu na Boca“ des Choreographen Henrique Rodovalho geht es um Gegensätzliches, um Anziehung und Abstoßung, Komisches und Tragisches – fast erzählerisch in kurze Sequenzen aufgefächert und aufgebrochen vom schrägen Humor der Brasilianer, die ein Pas de deux auch mal auf Knien tanzen oder erschlafft wie im Wachkoma. Dazu elektronische Sounds, die abrupt zur Bigband-Musik der 50er Jahre wechseln.
Dass Rodovalho seine Wurzeln im Kampfsport hat, ist offenkundig. Nie sah man Tänzer rasanter auf den Boden fliegen, müheloser aus der Waagrechten in den Stand springen: das Niederstürzen und Aufrichten als Kunstform, ohne Rücksicht auf die Gelenke.
Reinhard Rakow und Regina Jerichow, Nordwest Zeitung 11.April 2011

„Die Gruppe wirkt manchmal wie in ferne Galaxien entrückt mit der Darstellung der Träume und Visionen, dann aber wieder ganz nah am realen Leben bei dem von ihrem Gründer Henrique Rodovalho faszinierend präzise choreographiertn Programm „Céu na Boca“ - ja, und manchmal den Himmel gefunden zu haben, (…)
Rodovalho fordert diese muskulösen Kraftpakete, geht an ihre Grenzen der Belastbarkeit und powert sie aus – vergisst cabei aber nie augenzwinkernden Humor. Wunderschön ästhetisch choreographiert er Kampfszenen, bei denen jeder Griff, jede Beweggung sitzen muss, um Blessuren zu vermeiden (…) Rodovalho hat eine sehr athletische Bewegungssprache entwickelt mit dynamischer Körperbeherrschung. Lange Ovationen im ausverkauften Saal.“
Silvia Nagel, OÖNachrichten 1.April 2011

PUZZELTEILCHEN BILDEN EINEN KOSMOS
„Halb dies-, halb jenseitig gebärden sich denn auch die Tänzer, die extrem energiegeladen immer einmal wieder den Sprung von der einen Welt oder Zeit in die andere wagen. Das kann auch diesseitig aktuell werden, wenn mehrere jeweils halbe Paare einander nachjagen, ohne wirklich zusammen zu finden.
Aus allen Puzzelteilchen ergibt sich am Ende keine Einheit sondern ein in sich beweglicher Kosmos, dessen Protagonisten alles und nichts zugleich können. Es ist ihnen ein leichtes, sich scheinbar an der eigenen Schulter zu packen und in den Raum zu schleudern, alles Menschsein vorübergehend absteifend und sich im nächsten Moment wieder überzuziehen. Mehr Erkenntnis und Ausdruck ist ohne Worte kaum möglich.“
Annette Mahro, Badische Zeitung 7.April 2011

MODERNER TANZ ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE
Sie kriechen, taumeln, winden sich, tanzen leichtfüßig, geschmeidig und dann wieder aggressiv - Choreograph Henrique Rodovalho lässt in seinem 80 Minuten dauernden Stück kaum etwas aus.
Mit der mitreißenden Europapremiere des Tanzstückes "Up in your mouth" (Céu na Boca) hat die Quasar Companhia de Danca aus Brasilien am Donnerstagabend die Movimentos-Festwochen in Wolfsburg fortgesetzt. Mit stürmischen Applaus honorierte das Publikum im denkmalgeschützten Kraftwerk des VW-Konzerns die Leistung der Tänzer. ......
In einer anderen Szene tanzen vier Frauen gleichzeitig zu Big-Band-Klängen der 50-er Jahre. Und obwohl alles zur selben tanzen, könnte ihre Stimmung nicht unterschiedlicher sein - die scheint verträumt, die nächste fröhlich, die dritte angriffslustig und die vierte weint und stöhnt. "Dass die Tänzer purzeln, fallen, über den Boden rollen, geworfen werden, das ist mir wichtig. Das ist Ausdruck für die Brutalität in der Realität, eine der Möglichkeiten, sie zu zeigen", sagte Rodovalho
Süddeutsche Zeitung - online, 7.Mai 2010

QUASAR CIA DE DANCA: TANZ ZWISCHEN TRAUM UND REALITäT
In dem Stück, das übersetzt "den Himmel im Mund" heißt, zeigt der Brasilianer den Gegensatz zwischen Realität und Traum. manchmal wirkt es brutal, wie die Tänzer sich gegenseitig zu Boden werfen oder sich an die Gurgel gehen. ... Nicht nur die perfekt durchtrainierten Tänzer drücken diesen Gegensatz zwischen Abgestoßen- und Angezogensein aus, auch Licht, Kostüme und Musik unterstreichen den Kontrast. Wenn die Tänzer sich in der Realität bewegen, dringen Elektro-Beats aus den Lautsprechern und das Licht wird klar. Tauchen sie in eine Welt des Traums, der Sehnsüchte ab, erklingen Melodien der 50-er. Romantisch und verspielt wirkt es, und manchmal ironisch. Die Bewegungsprache ist frisch und jung. ....
Wolfsburger Allgemeine, 7.Mai 2010

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