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ecotopia dance productions: Biographien Gauthier Dance
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GAUTHIER DANCE

BIOGRAPHIEN

Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart iist ein junges dynamisches Ensemble von sechzehn vielseitigen Tänzerpersönlichkeiten unter der Leitung des Choreographen, Tänzers und Musikers Eric Gauthier. Das Repertoire der Dance Company Theaterhaus Stuttgart umfasst originelle, oft humorvolle Werke von Gauthier und renommierten zeitgenössischen Choreographen wie Mauro Bigonzetti, William Forsythe, Jiří Kylián, Itzik Galili, Lightfoot/León und Hans van Manen. Nach der Gründung im Oktober 2007 etablierte sich die Company in Rekordgeschwindigkeit als internationale Marke. Mittlerweile zählt sie zur derjenigen Handvoll deutscher Ensembles mit der intensivsten Tourneetätigkeit – national wie international. Den ersten großen Volltreffer landete Gauthier Dance im Sommer 2010 mit der Uraufführung des abendfüllenden Tanzstücks POPPEA//POPPEA von Christian Spuck. Die britische Fachzeitschrift Dance Europe listete POPPEA//POPPEA unter den weltweiten Top-Ten-Produktionen der Saison 2009/10; Spuck erhielt den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2011 für Choreographie. Weiter ging es im Juli 2013 mit der stereoskopischen Aufzeichnung von POPPEA//POPPEA. Nach der Premiere der 3D-Fassung bei der Filmschau Baden-Württemberg im Dezember 2013 folgte die Ausstrahlung bei arte im Februar 2014. Verantwortlich zeichnete Nikolai Vialkowitsch von parallax raumprojektion Karlsruhe, der bereits Gauthiers Choreographie Threesome in einen 3D-Film verwandelt hatte. Als Vorfilm zu Wim Wenders' PINA erreichte er bereits über 50.000 Zuschauer in deutschen Programmkinos. Entgegen aller statistischen Wahrscheinlichkeit ging der Deutsche Theaterpreis DER FAUST übrigens auch 2013 an ein Mitglied von Gauthier Dance: Anna Süheyla Harms verließ am 16. November 2013 das Schiller Theater Berlin mit der begehrten Trophäe in der Kategorie bester Darsteller / beste Darstellerin Tanz. Parallel zur steigenden Reputation von Gauthier Dance hat sich die Zusammenarbeit mit internationalen Starchoreographen in den vergangenen Spielzeiten intensiviert. Nach Mauro Bigonzettis umjubelter Alice beginnen in Kürze die Proben für das nächste vielversprechende abendfüllende Tanzstück, das am 17. Juni 2016 uraufgeführt wird: Marco Goecke wird zusammen mit Gauthier Dance den Mythos Nijinsky erkunden.

Neben weit über 100 „normalen“ Auftritten im Jahr engagiert sich die Company mit einem wegweisenden sozio-kulturellen Programm: Mit einem speziellen Repertoire, das sich auch für kleine Räumen eignet, bringt Gauthier Dance Mobil den Tanz zu Kindern und Jugendlichen, Senioren und Menschen mit Behinderungen.

ecotopia dance productions: Biographien Gauthier Dance Eric Gauthier
künstlerischer Leiter und Choreograph, Gauthier Dance

Innerhalb von wenigen Jahren ist Eric Gauthier der große Sprung gelungen: vom charismatischen Publikumsliebling des Stuttgarter Balletts zum international gefragten Choreographen und Künstlerischen Leiter seiner eigenen Truppe, Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart. Die erste Premiere SIX PACK, im Januar 2008, war der Auftakt für acht außerordentlich erfolgreiche Jahre bis heute. Gauthier Dance präsentiert nicht nur Werke international renommierter Choreographen wie Mauro Bigonzetti, William Forsythe, Jiří Kylián, Itzik Galili, Paul Lightfoot/Sol León und Hans van Manen, sondern auch Gauthiers eigene hochgelobte Stücke, darunter M.M. (2009) und Orchestra of Wolves (2009). Es sind diese beiden Produktionen, für die Eric Gauthier im Februar 2011 mit dem Deutschen Tanzpreis »Zukunft« 2011 für Choreographie ausgezeichnet wurde. Mit seinen originellen, humorvollen und zugänglichen Stücken hat Gauthier nicht nicht ein neues junges Publikum für den zeitgenössischen Tanz gewonnen. Renommierte Kompanien weltweit haben mittlerweile Arbeiten von Eric Gauthier in ihrem Repertoire – darunter das Staatsballett Berlin, das Sankt Petersburg Mariinski-Ballett, das Stuttgarter Ballett, das Scapino Ballet Rotterdam oder Het Nationale Ballet Amsterdam. Als Tänzer und Choreograph ist er zudem auf internationalen Galas von München bis Houston, Madrid und Seoul gefragt. In der Kritikerumfrage zur Saison 2012/13 der Zeitschrift tanz wurde Eric Gauthier zwei Mal als Tänzer des Jahres genannt – für I Found A Fox, ein Solo, das Marco Goecke eigens für ihn kreiert hatte.

Auch als Künstlerischer Leiter der Theaterhaus-Company hat Gauthier eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben. Mittlerweile zählt sie zur derjenigen Handvoll deutscher Ensembles mit der intensivsten Tourneetätigkeit – national wie international. Den ersten großen Volltreffer landete Gauthier Dance im Sommer 2010 mit der Uraufführung des abendfüllenden Tanzstücks POPPEA//POPPEA von Christian Spuck. Die britische Fachzeitschrift Dance Europe listete POPPEA//POPPEA unter den weltweiten Top-Ten-Produktionen der Saison 2009/10; Spuck erhielt den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2011 für Choreographie. Weiter ging es im Juli 2013 mit der stereoskopischen Aufzeichnung von POPPEA//POPPEA. Nach der Uraufführung der 3D-Fassung bei der Filmschau Baden-Württemberg im Dezember 2013 folgte die Ausstrahlung bei arte im Februar 2014. Verantwortlich zeichnete Nikolai Vialkowitsch von parallax raumprojektion Karlsruhe, der bereits Gauthiers Choreographie Threesome in einen 3D-Film verwandelt hatte. Als Vorfilm zu Wim Wenders' PINA erreichte er bereits über 50.000 Zuschauer in deutschen Programmkinos. Entgegen aller statistischen Wahrscheinlichkeit ging der Deutsche Theaterpreis DER FAUST übrigens auch 2013 an ein Mitglied von Gauthier Dance: Anna Süheyla Harms verließ am 16. November 2013 das Schiller Theater Berlin mit der begehrten Trophäe in der Kategorie bester Darsteller / beste Darstellerin Tanz. Parallel zur steigenden Reputation von Gauthier Dance hat sich die Zusammenarbeit mit internationalen Starchoreographen in den vergangenen Spielzeiten intensiviert. Nach Mauro Bigonzettis umjubelter Alice beginnen in Kürze die Proben für das nächste vielversprechende abendfüllende Tanzstück, das am 17. Juni 2016 uraufgeführt wird: Marco Goecke wird zusammen mit Gauthier Dance den Mythos Nijinsky erkunden. Neben seiner Arbeit für die Theaterhaus-Company hat sich Eric Gauthier mittlerweile auch als Festivalmacher profiliert. Im Sommer 2015 sorgte das von ihm konzipierte, vom Theaterhaus Stuttgart produzierte COLOURS – INTERNATIONAL DANCE FESTIVAL für Furore in der internationalen Tanzwelt. Der Premierenausgabe erntete viel Lob vom Publikum und der Presse. Die Fortsetzung im Biennale-Rhythmus ist geplant.


Soziales Engagement

Als Sohn eines führenden Alzheimer-Forschers war Gauthier schon früh für soziale Belange sensibilisiert. Und so gerät bei allem Erfolg der Einsatz für andere nie zur Nebensache, sondern bleibt für Eric Gauthier immer eine Herzensangelegenheit. Mit Gauthier Dance Mobil und einem maßgeschneiderten Repertoire geht das Ensemble in Schulen, Krankenhäuser oder Altersheime und bringt den Tanz zu jenen Menschen, die nicht selbst ins Theater kommen können. Ein Konzept, das bundesweit eine Vorreiterrolle einnahm. Jedes Jahr organisiert und moderiert Gauthier außerdem eine Benefiz-Gala zugunsten der Alzheimer-Forschung im Theaterhaus Stuttgart, bei der Gauthier Dance Seite an Seite mit Companies aus ganz Europa für den guten Zweck tanzt. Eric Gauthier ist Mitglied im Kuratorium der Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg. Für sein künstlerisches und soziales Engagement wurde Eric Gauthier im September 2012 mit dem Hans-Peter-Stihl-Preis des FORUM Region Stuttgart und im April 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.


Die Zeit vor Gauthier Dance

Geboren wurde Eric Gauthier in Montreal (Kanada) als Sohn eines Neurologen, der auf dem Gebiet Demenz forscht. Er begann seine Ballettausbildung bei Les Grands Ballets Canadiens in seiner Heimatstadt und besuchte im Anschluss die National Ballet School in Toronto, wo er neben Ballett- auch Musik- und Gesangsunterricht erhielt. 1995 machte er seinen Abschluss und wurde Eleve beim National Ballet of Canada unter der Leitung von Reid Anderson, wo er erste Bühnenerfahrung sammeln durfte.

Als Reid Anderson 1996 Intendant des Stuttgarter Balletts wurde, lud er Eric Gauthier – als einzigen Nichtsolisten – ein, ihm aus Kanada nach Deutschland zu folgen. In Stuttgart tanzte Gauthier eine Vielzahl klassischer und neo-klassischer Rollen, darunter Mercutio in John Crankos Romeo und Julia, den Joker in Crankos Jeu de Cartes, Bootface in Crankos The Lady and the Fool, Alain in Frederick Ashtons La fille mal gardée; hinzu kamen Rollen in Stücken von George Balanchine und Kenneth MacMillan. Es waren jedoch besonders Gauthiers Fähigkeiten als zeitgenössischer Tänzer, die fast jedem Choreographen, der zwischen 1996 und 2006 mit dem Stuttgarter Ballett arbeitete, sofort auffielen. Ob Erstaufführungen oder neue Kreationen – Eric Gauthier war fast immer gefragt und tanzte Stücke von zahlreichen bedeutenden Choreographen, darunter Hans van Manen, John Neumeier, Jiří Kylián, Nacho Duato, Paul Lightfoot, Uwe Scholz und James Kudelka. Vor allem als Interpret der Stücke von William Forsythe hat er sich einen Namen gemacht – er tanzte alle Stücke des berühmten Choreographen, die sich im aktiven Repertoire des Stuttgarter Balletts befinden.

Im Jahr 2000 wurde er zum Halb-Solisten, 2002 zum Solisten des Stuttgarter Balletts ernannt. Eine beachtliche Zahl von Rollen wurde eigens für ihn kreiert. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit dem damaligen Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts, Christian Spuck, der inzwischen als Ballettchef nach Zürich wechselte. Nachdem Gauthier in vier Uraufführungen von Spuck aufgetreten war, schuf dieser 2003 in seinem ersten abendfüllenden Werk Lulu. Eine Monstretragödie nach Frank Wedekind die Rolle des Schigolch für ihn. Es folgte im April 2005 die Hauptrolle des Malers in Spucks Stück ... la peau blanche .... Weitere Choreographen, die sich von Gauthier für ihre Uraufführungen inspirieren ließen, sind Mauro Bigonzetti, Itzik Galili, Kevin O`Day, Marguerite Donlon, Daniela Kurz, Dominique Dumais, Nicolo Fonte, Matjash Mrozewski, Douglas Lee, Marc Spradling, James Sutherland, Pascal Touzeau und Trey McIntyre.

Sein Debut als Choreograph gab Eric Gauthier 2005 mit Lebenszeit im Rahmen der Jungen Choreographen der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft. Es folgte das gefeierte Ballet 101, das 2007 beim 21. Internationalen Wettbewerb für Choreographie in Hannover sowohl mit dem Kritiker- als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde und inzwischen auf den großen internationalen Bühnen getanzt wird. Air Guitar, Eric Gauthiers getanzte Huldigung an das von ihm so geliebte Instrument, setzte die Erfolgsserie 2007 fort. Nach der dreifachen Nominierung zum Besten Nachwuchs-Choreographen in der Kritikerumfrage der Zeitschrift ballet-tanz stand dann der Entschluss zur Gründung einer eigenen Company am Theaterhaus Stuttgart fest.

Im Sommer 2015 präsentierte Eric Gauthier mit dem COLOURS – International Dance Festival seine Idee eines biennal angelegten Tanzfestivals, das über drei Wochen die Menschen in der Region Stuttgart begeisterte und das Theaterhaus in ein Haus des Tanzes verwandelte.



BALLETTMEISTER und TÄNZER

Takako Nishi – Ballet Mistress
geboren in Nagoya (Japan), erhielt ihre Ausbildung am Tomiko Harada Ballet Studio und der Tokyo Ballet School. Während sie im Jahr 2000 einen Kurs bei Monique Loudieres in Tokyo absolvierte, wurde sie für einen Platz an Rosella Hightower’s l’Ecole de dance in Cannes (Centre de Danse Classique) nominiert. 2001 ertanzte sie bei einem japanweiten Tanzwettbewerb in Saitmana den ersten Platz. Von 2002 bis 2004 tanzte Takako Nishi im Cannes Jeunes Ballet. Ed Wubbe entdeckte sie 2005 für das Scapino Ballet Rotterdam. Nach weiteren Erfahrungen bei Introdans (Arnhem/Niederlande) unter der Leitung von Roel Voorintholt war Takako Nishi fünf Jahre lang Solotänzerin im ballettmainz unter der Leitung von Pascal Touzeau. Seit der Spielzeit 2014/2015 unterstützt Takako Nishi die Gauthier Dance Company als Ballettmeisterin.


Guillaume Hulot – Ballet Master
Der Franzose Guillaume Hulot studierte Tanz an der École de l‘Opéra und an der Académie Chaptal in Paris, wo er auch seinen Abschluss machte: am Pariser Konservatorium. Von 1999 – 2002 war er an der Oper in Nizza engagiert. Hier arbeitete er mit Richard Wherlock, Youri Vámos, Marc Ribaud und Nils Christe. Danach folgte er einem Engagement an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München und tanzte in Choreographien von Philip Taylor, Jennifer Hanna und Cayetano Soto. Von 2005 ¬– 2009 war Guillaume Hulot Tänzer am Nationaltheater in Mannheim. 2010 wechselte er zum ballettmainz. Seit April 2015 ist er Ballettmeister bei Gauthier Dance.


Anna Süheyla Harms – First Artist
Die Australierin wurde an der Maryke Dance Academy, an der Victorian College of the Arts Secondary School (VCASS) in Melbourne sowie an der École-Atelier Rudra-Béjart in Lausanne in so vielseitigen Tanzformen wie Ballett, modernem Tanz, Improvisation, Stepptanz, Jazz und ethnischen Tänzen ausgebildet. In den Choreographien Maurice Béjarts tourte sie mit dem Béjart Ballet Lausanne und der École-Atelier Rudra durch ganz Europa. Von 2008 bis 2011 am Ballett Chemnitz engagiert, tanzte sie unter der Direktion von Lode Devos - mehrfach solistisch - in dessen Choreographien sowie in Stücken von Annabelle Lopez Ochoa und Jochen Ulrich. Seit März 2011 ist Anna Süheyla Harms Mitglied der Dance Company des Theaterhaus Stuttgart und tanzt u.a. in Choreographien von Eric Gauthier, Mauro Bigonzetti, Alejandro Cerrudo, Jiří Kylián, Hans van Manen und Christian Spuck. Im November 2013 wurde sie mit dem renommierten Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Beste Darstellerin/Bester Darsteller Tanz ausgezeichnet.


Garazi Perez Oloriz – First Artist
Garazi Perez Oloriz, geboren in Spanien, erhielt ihre Ausbildung an der Theaterhochschule von Pamplona und am Institut del Teatre in Barcelona. Von 2007 bis 2009 tanzte sie in der Dantzaz Konpainia in San Sebastián u.a. Stücke von Itzik Galili, Christophe Garcia, Hilde Koch und Thierry Malandain. Im September 2009 wurde sie Mitglied von Gauthier Dance und stand bereits in ihrer ersten Spielzeit als Titelfigur in Christian Spucks Choreographie POPPEA//POPPEA auf der Bühne.
Zu Beginn ihrer zweiten Spielzeit debütierte sie in der Gauthier Dance-Produktion Out of the Box II mit Rouge Lippen Fish (2010) als Choreographin. Mit ihrem Stück Naked Eyes (Out of the Box III) wurde Garazi Perez Oloriz 2012 zum renommierten internationalen Wettbewerb für Choreographen der Ballettgesellschaft Hannover eingeladen. Im Jahrbuch 2012 der Zeitschrift tanz wurde Garazi Perez Oloriz als beste Tänzerin ausgezeichnet. Darüber hinaus hat sich ihr Repertoire um Werke von Eric Gauthier, Alejandro Cerrudo, Paul Lightfoot & Sol León, Jirí Kylián, Stephan Thoss, Cayetano Soto, Alexander Ekman und Mauro Bigonzetti erweitert.


Anneleen Dedroog – First Artist
Anneleen Dedroog, geboren in Belgien, begann ihre Tanzausbildung an der Balletschool Marijke Clijsters nach dem Lehrplan der Royal Academy of Dance. 2003 entschied sie sich für das Studium an der Koninklijke Balletschool Antwerpen. Im Jahr 2009 wurde die Absolventin direkt von der Dantzaz Konpainia, einer jungen Company mit zeitgenössischem Profil im spanischen San Sebastián, engagiert. Ihr Repertoire umfasst Werke von Sophie Antoine, Itzik Galili, Eric Gauthier, Hilde Koch, Jone San Martin, Kudo Satoshi und Lukas Timulak. Bei der Tanzgala zugunsten der Alzheimerforschung im Mai 2011 fiel die gerade zwanzigjährige Tänzerin Eric Gautier ins Auge – und so wurde sie im September 2011 Mitglied der Tanzcompany des Theaterhaus Stuttgart. Ihr Part als teuflische Königin in Mauro Bigonzetti’s ALICE brachte ihr großen Beifall seitens der Presse.


Barbara Melo Freire
Die Brasilianerin Barbara Melo Freire wurde 1985 in Rio de Janeiro geboren. Mit 13 Jahren verließ sie ihre Heimat, um mit einem Stipendium an der staatlichen Ballettschule in Berlin zu studieren. Ihr weitreichendes Repertoire umfasst Werke von William Forsythe, Christian Spuck, Mauro Bigonzetti, Cayetano Soto, Alexander Ekman, Demis Volpi, Xin Peng Wang und vielen weiteren. 2013 wurde sie mit dem Theaterpreis „Bajazzo“ in der Sparte Ballett ausgezeichnet. Sie tanzte als Solistin am Theater Rostock, dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und zuletzt am Theater Dortmund, seit der Saison 2016/17 ist sie bei Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart zu sehen.


Sandra Bourdais
Die Französin Sandra Bourdais wurde am Nationalkonservatorium in Rouen und an der Rudra Béjart Schule in Lausanne ausgebildet. Mit dem Béjart Ballett Lausanne war sie in den Stücken Rite of Spring und Firebird in zahlreichen Aufführungen in ganz Europa zu sehen. In den Jahren 2011 und 2012 tanzte sie in Moskau mit dem Studio Soundrama, Künstlerischer Leiter Vladimir Pankov, in The Syndrome of Orpheus. Gleichzeitig konnte die junge Tänzerin weitere professionelle Bühnenerfahrung in Lover Religious mit dem Fardel Contemporary Dance Ensemble unter Suzanne Fardel sammeln. Seit September 2013 ist Sandra Bourdais Mitglied von Gauthier Dance.


Alessandra La Bella
Bereits mit 12 Jahren wurde die Italienerin Alessandra La Bella 2004 für die 3. Klasse der Ballettschule der Oper Rom zugelassen. Ab 2005 studierte sie an der Nationalen Tanzakademie in Rom, ab 2008 an der Königlichen Dänischen Ballettschule in Kopenhagen. Danach setzte sie ihre Ausbildung an der Ballettschule des Hamburg Balletts bei John Neumeier fort. Dort schuf sie auch erste Choreographien und tanzte an der Hamburgischen Staatsoper. 2011–14 war sie Mitglied im Ballettensemble des Theaters Nordhausen. Danach ging sie als Gasttänzerin mit dem Ballettensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz auf China-Tournee. Seit März 2015 tanzt sie bei Gauthier Dance.


Nora Brown
Die gebürtige Amerikanerin Nora Brown erhielt ihre Ausbildung an der Boston Ballet School und der North Carolina School of Arts. Sie tanzte im Ballett Dortmund, Metropolitan Opera Ballett, Les Grands Ballets Canadiens de Montréal, Boston und im Manhatten Youth Ballet. Ihr Repertorie umfasst Werke von George Balanchine, Mauro Bigonzetti, Val Caniporali sowie Martha Graham. Zuletzt war sie am Ballett im Revier in Gelsenkirchen engagiert, wo sie unter anderem in Giselle, Charlotte Salomon, Sweet Tragedies und in Ruß zu sehen war. Ab September 2015 ist sie Tänzerin bei Gauthier Dance.


Francesca Ciaffoni
Die Italienerin Francesca Ciaffoni erhielt ihre Ausbildung an der privaten Ballettschule Mousikè in Termano (Italien), dem Centro Studi Danza e Movimento unter der Leitung von Lilia Bertelli in Florenz und der Codarts, Rotterdam Dance Academy. Sie wurde im Conny Janssen Danst in Rotterdam engagiert und arbeitete mit der bekannten niederländischen Choreografin Regina Berkel an verschiedenen Projekten zusammen. Sie tanzte in zahlreichen Stücken von Conny Janssen, Jirí Kylián, Samir Calixto, Sjoerd Vreugdenhil und Nacho Duato. Außerdem wirkte sie im Video The Mushroom Cloud vom Kyteman Orchestra in einer Choreografie von Club Guy&Roni mit. Ab September 2015 tanzt sie bei Gauthier Dance.


Rosario Guerra – First Artist
Rosario Guerra, geboren in Neapel, erhielt seine Ausbildung in klassischem und zeitgenössischem Tanz als Stipendiat der Scuola del Balletto di Toscana in Florenz. Von dort wurde er 2007 direkt ans Junior Balletto di Toscana engagiert und tanzte in Choreographien von Arianna Benedetti, Mauro Bigonzetti, Michele Merola, Fabrizio Monteverde, Cristina Rizzo und Eugenio Scilgliano. Von 2009 bis 2010 war er Solist beim Balletto Teatro di Torino unter der Leitung von Loredana Furno. Gastspiele brachten den Italiener in Choreographien von Matteo Levaggi bis nach New York. Seit 2010 tanzt er nun am Theaterhaus Stuttgart in der Gauthier Dance Company und nennt diesen Start „ein neues Leben“. Rosario Guerra ist in Choreographien von Eric Gauthier, Alejandro Cerrudo, Jiří Kylián, Paul Lightfoot & Sol León und Christian Spuck zu erleben. 2011 wurde er vom italienischen Fachmagazin Danza&Danza mit dem Preis Premio Danza&Danza als bester italienischer Tänzer ausgezeichnet – für seinen Teil in POPPEA//POPPEA und vor allem auch für seine großartige Interpretation von Eric Gauthier’s herausforderndes Solo Ballet 101 bei der Benefizgala in Udine.


Maurus Gauthier
Der gebürtige Schweizer Maurus Gauthier erhielt seine Grundausbildung an der Tanzakademie Zürich und der Ballettschule des Hamburg Ballett. Zu seinen Lehrern zählen Kevin Haigen, Marianne Kruuse, Stacey Denham und Lloyd Riggins. 2009 war er Stipendiat des Migros-Kulturprozent. Maurus Gauthier war in Vaslav, Pas-de-trois und Bernstein Dances von John Neumeier zu sehen. Weitere Bühnenerfahrung sammelte er mit Choreographien von Kevin Haigen und Vaslav Nijinsky. Maurus wurde anschließen in John Neumeiers Bundesjugendballett in Hamburg aufgenommen und bekam von seinem Heimatkanton Graubünden 2013 den Bündner Kulturpreises verliehen, in Anerkennung seines bisherigen Schaffens als Tänzer bei John Neumeiers Bundesjugendballett und zur Förderung seiner weiteren Arbeit, nun bei Gauthier Dance. In der Company ist er in Stücken von Roberto Scafati, Mauro Bigonzetti, Alejandro Cerrudo und Eric Gauthier zu sehen.


Jonathan dos Santos
Der Brazilianer Jonathan dos Santos erhielt seine Tanzausbildung an mehreren Schulen in Barra Bonita, Jundiai, Sao Paulo, an der Pacific Dance Arts in Vancouver (Kanada) unter der Leitung von Li Yaming, sowie an der RNB Dance Theatre Arts. 2008 wurde er als Tänzer bei der Ballettcompany von Sao José dos Campos (Brasilien) engagiert, später im Ballett Nordhausen und zuletzt vom Ballet Rossa an der Oper Halle/Saale. Sein Repertoire umfasst Werke unter anderen von Irene Scheider, Ralf Rossa, Steffen Fuchs, Jutta Ebnother und Nick Hobbs. Zuletzt tanzte er als Solist in Anna Karenina von Jochen Ulrich. In der Spielzeit 2015/2016 ist Jonathan Tänzer bei Gauthier Dance.


Alessio Marchini
Alessio Marchini wurde 1990 in Rom geboren und begann seine Tanzausbildung mit Schwerpunkt klassisches Ballett und Modern Dance an der Passione Danza School von Alexander und Sabrina Minghi in Rom. Alessio wurde in der Mediterranean Dance Wettbewerb und beim Grand Prix Dance Festival mit seiner eigenen Choreographie mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Im September 2010 trat er in die Schule des Balletto di Toscana in Florenz von Cristina Bozzolini ein, wo er unter anderem in Stücken von B. Bär, L. Geppi, E. Buratti, A. Benedetti, M. Merola, A. Placanica und Mauro Bigonzetti zu sehen war. 2011 war er Teilnehmer des internationalen Wettbewerbs Rieti Danza Festival und erreichte den 2. Platz. Nach einer zweijährigen Ausbildung am Junior Balletto di Toscana wurde Alessio Marchini Tänzer der freien Tanzkompagnie Oniin Company. Seit Januar 2014 ist er Tänzer bei Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart.


Luke Prunty
Der in Sidney geborene Australier erhielt seine Ausbildung bei Hilary Kaplan und Archibald McKenzie in den Alegria Dance Studios in Sydney und der Rudra Béjart School in Lausanne. Hier tanzte er unter anderem Le Concours, Le Sacre du Printemps und Boléro von Maurice Béjart. Im Sommer 2012 tanzte er auf dem Seoul International Ballet Festival und anschließend drei Jahre am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er unter anderem in Stücken von Marco Goecke, Natalia Horecna, Angel Rodriguez, Bridget Breiner, Chang Ho Shin und Enrique Gasa Valga zu sehen war. Nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der Audition bei Gauthier Dance 2014 wurde er zum Saisonstart 2014/15 Tänzer in der Gauthier Dance Company.


David Rodríguez
geboren in Girona (Spanien), begann mit dem klassischen Ballettunterricht bei Elvira Bruck in Girona. Anschließend besuchte er das Tanzkonservatorium Institut del Teatre of Barcelona und ein Jahr später wurde er bereits auf der Maurice Béjart Ballettschule in Lausanne, unter der Leitung von Michel Gascard angenommen. Im September 2010 war er Stipendiat im Béjart Ballet Lausanne unter der Leitung von Gil Roman. Hier war er in den Stücken Dyonisios, Le Sacre du Printemps and Le Concours von Maurice Béjart zu sehen, sowie in Kreationen Aria, Syncope von Gil Roman und in Stücken von Alonzo King. 2011 wurde er Mitglied der Tanzcompany am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er als Solist in Balletten von Angel Rodriguez, Natalia Horecna, Eric Gauthier, Marco Goecke, Yuki Mori, Bridget Breiner, Chang Ho Shin and Enrique Gasa Valga zu sehen war. Während dieser Zeit tanzte er auch auf dem Seoul International Ballet Festival. Seit September 2014 gehört David zur Gauthier Dance Company.


Theophilus Veselý
begann bereits mit sieben Jahren seine Ausbildung an der Ballettschule der Staatsoper Wien. Anschließend besuchte er die John Cranko Schule Stuttgart unter der Leitung von Tadeusz Matacz. Bereits vor erfolgreichem Abschluss seiner Tanzausbildung 2012 tanzte er an der Staatsoper in Wien, am Staatstheater Stuttgart, auf Galas und Gastspielen in Moskau, England und der Schweiz. Ab der Saison 2012/2013 wurde er am Theater Augsburg engagiert, wo sein tänzerisches Können 2015 mit dem Theaterpreis Augsburg und dem Bayrischen Kunstförderpreis in der Kategorie „Musik und Tanz“ ausgezeichnet wurde. Sein Repertoire umfasst Stücke von William Forsythe, Christian Spuck, Itzik Galili, Kevin O’Day, Edward Clug, Marco Goecke und Stephen Mills. Der 23-jährige Österreicher ist seit der Spielzeit 2016/17 Mitglied von Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart.


Reginald Lefebvre
Der 1992 auf Korsika geborene Reginald Levebvre begann seine Tanzausbildung 2006 im Conservatoire de Musique et de Danse de Bastiain in Korsika. Er besuchte die Ecole Supérieur de danse de Cannes Rosella Hightower und die Ecole Atelier Rudra Béjart in Lausanne. Es folgten Gastspiele in der Schweiz, Frankreich, Italien und Belgien. 2012 wechselte er an das Conservatorio Superior de danza Maria de Avila in Madrid. Reginald sammelte weitere Erfahrungen bei IT DANSA unter der Leitung von Catherine Allard, wo er u.a. in Stücken von Ohad Naharin, Sidi Larbi Cherkaoui, Alexander Ekman, Jiří Kylián und Nacho Duato zu sehen war. Bevor er im Herbst 2015 zu Gauthier Dance kam tanzte er bei der Tanzcompany Project Sally Maastricht unter der Leitung von Stefan Ernst und Ronald Wintjens.

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