GAUTHIER DANCE - DANCE COMPANY//THEATERHAUS STUTTGART
HIGH FIVE
Eine Produktion des Theaterhaus Stuttgart
in Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Luxembourg
Am Donnerstag, 3. Juli 2008 findet die zweite Premiere von Gauthier Dance, der Tanzkompanie des Theaterhaus Stuttgart, statt. Die Truppe um den Tänzer und Choreographen Eric Gauthier führt fünf Stücke auf: zwei von Gauthier, darunter eine Uraufführung, sowie Itzik Galili's The Sofa, Hans van Manens Solo und Mauro Bigonzettis Pression. Weitere Aufführungen finden vom 4. bis zum 8. Juli 2008 im Theaterhaus Stuttgart statt, am 8., 10., und 12. Oktober im Grand Théâtre
de Luxembourg und ab Mitte Oktober 2008 wieder im Theaterhaus.
HIGH FIVE präsentiert eine spannende Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes: von der kühlen Ästhetik des Holländers Hans van Manen, hier vertreten mit einem fulminanten Stück für drei Tänzer über Gauthiers Eclipse und Adrenalin, zwei weitere Beispiele für den überbordenden Einfallsreichtum des jungen Choreographen. Galilis urkomisches The Sofa und das expressive, plastische Werk Pression des Italieners Mauro Bigonzetti, dem Rodin unter den Choreographen, runden den Abend ab. Gauthier verfolgt mit HIGH FIVE sein Ziel, ein neues und junges Publikum für den zeitgenössischen Tanz zu gewinnen und ins Theaterhaus zu locken.
Eclipse
Choreographie: Eric Gauthier
Musik: Jens Peter Abele
Video: Michi Meier
Eine Koproduktion des Staatstheater Stuttgart und des Theaterhaus Stuttgart.
Dieses Ziel hatte Gauthier besonders mit seinem am 4. Mai im Kammertheater Stuttgart uraufgeführten Stück Eclipse im Blick. In einem Mix aus Kung-Fu Filmen und Sci-Fi Comics illustriert Gauthier die Begegnung zweier Spezies auf einem fernen Planeten zur rockigen Auftragskomposition des Musikers und Gitarristen Jens Peter Abele.
Pression (Erstaufführung)
Choreographie: Mauro Bigonzetti
Musik: Helmut Lachenmann, Franz Schubert
In dieser Choreographie für zwei Frauen und zwei Männer, erkundet Bigonzetti zwei antithetische Musikstücke: Helmut Lachenmanns Cello-Solo "Pression" und Auszüge aus Franz Schuberts "Der Tod und das Mädchen". Bigonzettis strenge Choreographie entwirft Bilder von bildhauerischer Schönheit, die der Choreograph als "ein schlichter, nicht didaktischer musikalischer Ablauf in dem Bewegung und Geste in Symbiose mit der Musik existieren," bezeichnet.
Solo (Erstaufführung)
Choreographie: Hans van Manen
Musik: Johann Sebastian Bach
Zur Partitur Nr. 1 für Solovioline von Johann Sebastian Bach choreographierte Hans van Manen 1997 dieses Meisterstück für drei Männer. Ohne einen einzigen großen Sprung oder spektakuläre Drehungen, aber mit hunderten von kleinen Schritten, einer erhabenen Musikalität und einem atemberaubenden Tempo fordert van Manen seine Tänzer heraus und hinterlässt beim Zuschauer das berauschende Gefühl wie nach einem Glas guten Champagners.
The Sofa (Erstaufführung)
Choreographie: Itzik Galili
Musik: Tom Waits
Der israelische Choreograph Itzik Galili, Leiter des NND/Galili Dance in Holland, steuert einen Ausschnitt aus seinem abendfüllenden Werk "Through Nana's Eyes" bei. In sechs kurzweiligen, Lachtränen hervorbringenden Minuten skizziert er ein Beziehungsdrama, das eine überraschende Wendung nach der anderen nimmt. Zur rauen, rauchigen Stimme von Tom Waits dürfen die Tänzer sich buchstäblich austoben - und das Publikum auch.
Adrenalin mit live Musik (Uraufführung)
Choreographie: Eric Gauthier
Musik: Francis Rainey (Auftragskomposition)
Bühnenbild und Kostüme: Gudrun Schretzmeier
Adrenalin illustriert den spannungsgeladenen Moment, bevor der Tänzer die Bühne betritt; das in den Adern pochende Blut der nervösen und angespannten Tänzer wird in der mitreißenden Schlagzeugmusik von Francis Rainey widergespiegelt.
Gauthier Dance wird unterstützt von dem Fashion-und Lifestyle Haus Breuninger in Stuttgart, Germanwings GmbH und der John Cranko Gesellschaft.
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