zur Startseite (ecotopia dance productions: Repertoire Gauthier Dance - Don Q.)
ecotopia dance productions: Repertoire Gauthier Dance - Don Q.
BIOGRAPHIEN
REPERTOIRE
PRESSESTIMMEN
PRESSEBILDER
VIDEO
KALENDER

GAUTHIER DANCE

DON Q.

TANZEGON MADSEN, ERIC GAUTHIER
CHOREOGRAFIE / INSZENIERUNGCHRISTIAN SPUCK
MUSIKDIVERSE SCHLAGER, FRANZ SCHUBERT, ALFRED SCHNITTKE, U.A.
BüHNE / KOSTüMEEMMA RYOTT
LICHT TILL GRAB
DRAMATURGIEESTHER DREESEN
CHOREOGRAFISCHE MITARBEITTIM PLEGGE
MUSIKSCHNITTMARTIN DONNER
URAUFFüHRUNG6. SEPTEMBER 2007
DAUER DER VORSTELLUNG70 MIN
EINE PRODUKTION VONTHEATERHAUS STUTTGART IN KOPRODUKTION MIT DEM GRAND THéâTRE DE LUXEMBOURG UND IN KOOPERATION MIT DEM STUTTGARTER BALLETT ZUM 80. GEBURTSTAG VON JOHN CRANKO

- Eine nicht immer getanzte Revue über den Verlust der Wirklichkeit -

Diese Tanzrevue, inspiriert durch Cervantes' Roman "Don Quijote", führt die Zuschauer in eine geschlossene Welt der Erinnerungen und Sehnsüchte. Egon und Eric, ein älterer Herr und sein junger Weggefährte, leben in einer tragisch-absurden Zweckgemeinschaft aus der es kein Entrinnen mehr gibt. Ihr ritualisierter Tagesablauf besteht aus der Flucht in vergangene Lebensabenteuer sowie dem erfolglosen Versuch ihrer Gegenwart zu entkommen. Nur die wunderschöne Dulcinea zieht die beiden immer wieder in ihren Bann. Melancholisch, skurril, zum Weinen komisch, verkörpern Egon Madsen und Eric Gauthier ein ungleiches Paar, die einander als Zuhörer und Teilhaber der eigenen Phantasien dienen.
Der Choreograph Christian Spuck lässt sich durch zwei außergewöhnliche Bühnendarsteller inspirieren und schafft zugleich eine Hommage an zwei Tänzer – und Tänzergenerationen – die zahlreiche Zuschauer bereits verzaubert haben.


Am 6. September 2007 fand im Theaterhaus Stuttgart die Uraufführung von Don Q. Eine nicht immer getanzte Revue über den Verlust der Wirklichkeit statt. Inszenierung und Choreographie stammen von dem Stuttgarter Choreographen Christian Spuck; es tanzen der international bekannte Tänzer Egon Madsen und der vielseitige Stuttgarter Tänzer und Musiker Eric Gauthier. Das Stück ist eine Produktion des Theaterhaus Stuttgart, koproduziert vom Grand Théâtre Luxemburg und in Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett zum 80. Geburtstag von John Cranko.
Individuelle Wahrnehmung und das Ausleben von Träumen sind der Ausgangspunkt für diese tragisch-komische Revue, die sich auf ganz eigene Weise Miguel Cervantes' Schelmenroman "Don Quijote" nähert. Ein alternder Herr und sein junger Weggefährte bilden eine tragische Zweckgemeinschaft: Zu verschiedenen Liedern und Schlagern über das "Unglücklich-Verliebtsein" spielen sie sich Erinnerungen aus ihrem Leben vor, phantasieren sich in die Rollen scheinbar perfekter Liebhaber, werden zu Ritter und Knappe. Dabei sind sie in ihrem Gedankenraum so gefangen, dass selbst die tägliche Morgengymnastik und das Anziehen der Schuhe zu einem Kampf gegen Windmühlen werden.
Christian Spuck, der schon erfolgreich Frank Wedekinds "Lulu", Edward Bonds "Die Kinder" und E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" in Tanz umgesetzt hat, hat für diese neue Produktion einen Stoff ausgesucht, der sich hervorragend dazu eignet, Madsens und Gauthiers besondere tänzerische und schauspielerische Talente auszuschöpfen. Damit knüpft Spuck auch an eine lange Tradition des Theaterhauses Stuttgart an, theatralischen Tanz inspiriert durch starke Bühnenpersönlichkeiten zu präsentieren.

Egon Madsen, gebürtiger Däne, kam 1961 zum Stuttgarter Ballett. In Stuttgart schrieb Madsen als eine der legendären Persönlichkeiten Ballettgeschichte, mit denen das Stuttgarter Ballett die Bühnen der Welt eroberte. Seine herausragenden tänzerischen und schauspielerischen Talente sowie seine Wandlungsfähigkeit inspirierten eine Vielzahl von Choreographen, allen voran John Cranko. Nach Stationen als Ballettdirektor u. a. in Frankfurt und Florenz war Madsen Stellvertetender Direktor des Stuttgarter Balletts unter Marcia Haydée. 1999 folgte er einer Einladung Jiri Kylians, Mitglied dessen neu gegründeten, weltweit einzigartigen Ensembles für Tänzer über 40, das Nederlands Dans Theater III, zu werden. Von 1999 bis 2006 war er auch Künstlerischer Leiter der Truppe.

nach oben