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BALé DA CIDADE DE SãO PAULOPARADISE LOST
Die Gemälde von Hieronymous Bosch sind der Bezugspunkt von „Paradise Lost“. Die Arbeit taucht in die außergewöhnliche und spektakuläre Welt des Malers ein, um dem sinnlichen Gefühl von Lust und Traum näher zu kommen, aber auch der Verzweiflung und Düsternis der menschlichen Natur. Wir erleben eine Zeitreise durch Szenen und Situationen, die von Details aus Boschs Arbeit inspiriert wurden. Wir bekommen das Gefühl, dass sich ein neues, träumerisches Rätsel vor uns entfaltet. „Paradise Lost“ folgt keinem stringenten Erzählfaden. Die Choreografie konzentriert sich darauf, die Sinne für Boschs Welt zu schärfen, statt genaue Referenzen zu seinem Werk aufzuzeigen. Der Zustand des Menschen und die Grenzen des Körpers sind der Angelpunkt dieser Arbeit. Inneres Gefühl und äußere Geste verbinden sich organisch. Durch die Illusion einer Spielwiese, auf der die Menschen ihren Ängsten, Freuden, Göttern und Dämonen begegnen, schicken die Tänzer des Balé da Cidade das Publikum auf eine abenteuerliche Reise, auf der die Schönheit Hässlichkeit sucht und die Wirklichkeit Teil des Unwirklichen wird. |