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ecotopia dance productions: Repertoire Danza Contemporánea de Cuba - Demo-N/crazy
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DANZA CONTEMPORáNEA DE CUBA

DEMO-N/CRAZY

CHOREOGRAPHIERAFAEL BONACHELA
MUSIKNINA SIMONE, ESTRELLA MORENTE, BEBE, JULIA WOLFE
LICHTMANOLO GARRIGA
KOSTüMECARLOS DÍAZ, RAFAEL BONACHELA
CHOR. ASSISTENTMARGARITA VILELA,ISABEL BLANCO
URAUFFüHRUNG2008, GRAN TEATRO DE LA HABANA
DAUER DER VORSTELLUNG33 MIN
ON STAGE21 TäNZERINNEN

Rafael Bonachela verfolgt bei seiner Arbeit einen konsequent ästhetischen Ansatz. Kaum eine Company ist für diese herangehensweise so geeignet wie die Danza Contemporánea de Cuba. und so ist die Choreographie Demo-­N/Crazy (eine Wortspiel aus „Demokratie“ und „verrückt“) vor allem anderen eine Verehrung dieses schönen und präsenten Ensembles. Wie die meisten seiner Arbeiten geht auch diese von Duetten aus, in denen Menschen in unterschiedlichen Konstellationen, aber immer voller erotischer Spannung, Wege suchen, um mehr von einander zu wissen. Das geht nicht schmerzfrei vonstatten, denn nicht jedes Wissen ist willkommen. Doch gerade die wirkungsvollsten Mittel zur „informationsbeschaffung” sind kaum steuerbar: die unsichtbare Macht der Verführung, die Unschuld natürlicher Anmut. Dabei können surreale Bilder entstehen, die manchmal an Buñuel erinnern. Dass am Ende alle kopfstehen, kann als ironische Antwort Bonachelas auf die Suche nach dem Wissen um einander gelesen werden.

Rafael Bonachela beschreibt sich selbst als „Bewegungs-Junkie”. als 17-jähriger begann er bei Lanonima imperial in Barcelona zu tanzen. 1992 wechselte er zu Londons legendärer Rambert Dance Company, wo er als führender Solist in zahllosen Stücken auf der Bühne stand. 2006 gründete er seine eigene Company. Seine Arbeiten brachten ihm Einladungen von Companies in aller Welt ein, darunter auch die Sydney Dance Company, deren Künstlerischer Leiter er mittlerweile ist. 2002 wurde er eingeladen, Kylie Minogues Auftritt bei den Brit Awards zu choreographieren. Sein Ansatz, zeitgenössischen Tanz in einen Main- stream-Kontext zu integrieren, war so erfolgreich, dass er nicht nur die Arbeit mit Kylie Minogue intensivierte, sondern auch für andere Auftraggeber zu arbeiten begann, darunter Tina Turner, The Kills und Hugo Boss.

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