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ecotopia dance productions: Biographien Gauthier Dance
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GAUTHIER DANCE

BIOGRAPHIEN

Gauthier Dance // Dance Company Theaterhaus Stuttgart
Gauthier Dance ist ein junges dynamisches Ensemble von sechzehn vielseitigen Tänzerpersönlichkeiten unter der Leitung des Choreographen, Tänzers und Musikers Eric Gauthier. Das Repertoire der Dance Company Theaterhaus Stuttgart umfasst originelle, oft humorvolle Werke von Gauthier und renommierten zeitgenössischen Choreographen wie Mauro Bigonzetti, William Forsythe, Jiří Kylián, Itzik Galili, Lightfoot/León und Hans van Manen. Nach der Gründung im Oktober 2007 etablierte sich die Company in Rekordgeschwindigkeit als internationale Marke. Mittlerweile zählt sie zur derjenigen Handvoll deutscher Ensembles mit der intensivsten Tourneetätigkeit – national wie international. Den ersten großen Volltreffer landete Gauthier Dance im Sommer 2010 mit der Uraufführung des abendfüllenden Tanzstücks POPPEA//POPPEA von Christian Spuck. Die britische Fachzeitschrift Dance Europe listete POPPEA//POPPEA unter den weltweiten Top-Ten-Produktionen der Saison 2009/10; Spuck erhielt den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2011 für Choreographie. Weiter ging es im Juli 2013 mit der stereoskopischen Aufzeichnung von POPPEA//POPPEA. Nach der Premiere der 3D-Fassung bei der Filmschau Baden-Württemberg im Dezember 2013 folgte die Ausstrahlung bei arte im Februar 2014. Verantwortlich zeichnete Nikolai Vialkowitsch von parallax raumprojektion Karlsruhe, der bereits Gauthiers Choreographie Threesome in einen 3D-Film verwandelt hatte. Als Vorfilm zu Wim Wenders' PINA erreichte er bereits über 50.000 Zuschauer in deutschen Programmkinos. Entgegen aller statistischen Wahrscheinlichkeit ging der Deutsche Theaterpreis DER FAUST übrigens auch 2013 an ein Mitglied von Gauthier Dance: Anna Süheyla Harms verließ am 16. November 2013 das Schiller Theater Berlin mit der begehrten Trophäe in der Kategorie bester Darsteller / beste Darstellerin Tanz.
Parallel zur steigenden Reputation von Gauthier Dance hat sich die Zusammenarbeit mit internationalen Starchoreographen in den vergangenen Spielzeiten intensiviert. Nach Mauro Bigonzettis umjubelter Alice folgte im Juni 2016 die Uraufführung des dritten abendfüllenden Tanzstücks der Theaterhaus-Company: Marco Goecke erkundete zusammen mit Gauthier Dance den Mythos NIJINSKI: ein Ballett, das von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert wurde und bereits als neuer Meilenstein in der Entwicklung der Company gilt. Die Saison 2016/17 war nicht nur geprägt von einem voll gepackten Tourplan mit Stationen u.a. beim Festival Madrid en Danza 2016 oder am legendären Joyce Theater New York. Mit der Premiere des großen Jubiläumsprogramms BIG FAT TEN konnte Gauthier Dance im März 2017 den 10. Geburtstag von Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart feiern.

Neben weit über 100 „normalen“ Auftritten im Jahr engagiert sich die Company mit einem wegweisenden sozio-kulturellen Programm: Mit einem speziellen Repertoire, das sich auch für kleine Räumen eignet, bringt Gauthier Dance Mobil den Tanz zu Kindern und Jugendlichen, Senioren und Menschen mit Behinderungen.

ecotopia dance productions: Biographien Gauthier Dance Eric Gauthier
künstlerischer Leiter und Choreograph, Gauthier Dance

Innerhalb von wenigen Jahren ist Eric Gauthier der große Sprung gelungen: vom charismatischen Publikumsliebling des Stuttgarter Balletts zum international gefragten Choreographen und Künstlerischen Leiter seiner eigenen Truppe, Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart. Die erste Premiere SIX PACK, im Januar 2008, war der Auftakt für acht außerordentlich erfolgreiche Jahre bis heute. Gauthier Dance präsentiert nicht nur Werke international renommierter Choreographen wie Mauro Bigonzetti, William Forsythe, Jiří Kylián, Itzik Galili, Paul Lightfoot/Sol León und Hans van Manen, sondern auch Gauthiers eigene hochgelobte Stücke, darunter M.M. (2009) und Orchestra of Wolves (2009). Es sind diese beiden Produktionen, für die Eric Gauthier im Februar 2011 mit dem Deutschen Tanzpreis »Zukunft« 2011 für Choreographie ausgezeichnet wurde. Mit seinen originellen, humorvollen und zugänglichen Stücken hat Gauthier nicht nicht ein neues junges Publikum für den zeitgenössischen Tanz gewonnen. Renommierte Kompanien weltweit haben mittlerweile Arbeiten von Eric Gauthier in ihrem Repertoire – darunter das Staatsballett Berlin, das Sankt Petersburg Mariinski-Ballett, das Stuttgarter Ballett, das Scapino Ballet Rotterdam oder Het Nationale Ballet Amsterdam. Als Tänzer und Choreograph ist er zudem auf internationalen Galas von München bis Houston, Madrid und Seoul gefragt. In der Kritikerumfrage zur Saison 2012/13 der Zeitschrift tanz wurde Eric Gauthier zwei Mal als Tänzer des Jahres genannt – für I Found A Fox, ein Solo, das Marco Goecke eigens für ihn kreiert hatte.

Auch als Künstlerischer Leiter der Theaterhaus-Company hat Gauthier eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben. Mittlerweile zählt sie zur derjenigen Handvoll deutscher Ensembles mit der intensivsten Tourneetätigkeit – national wie international. Den ersten großen Volltreffer landete Gauthier Dance im Sommer 2010 mit der Uraufführung des abendfüllenden Tanzstücks POPPEA//POPPEA von Christian Spuck. Die britische Fachzeitschrift Dance Europe listete POPPEA//POPPEA unter den weltweiten Top-Ten-Produktionen der Saison 2009/10; Spuck erhielt den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2011 für Choreographie. Weiter ging es im Juli 2013 mit der stereoskopischen Aufzeichnung von POPPEA//POPPEA. Nach der Uraufführung der 3D-Fassung bei der Filmschau Baden-Württemberg im Dezember 2013 folgte die Ausstrahlung bei arte im Februar 2014. Verantwortlich zeichnete Nikolai Vialkowitsch von parallax raumprojektion Karlsruhe, der bereits Gauthiers Choreographie Threesome in einen 3D-Film verwandelt hatte. Als Vorfilm zu Wim Wenders' PINA erreichte er bereits über 50.000 Zuschauer in deutschen Programmkinos. Entgegen aller statistischen Wahrscheinlichkeit ging der Deutsche Theaterpreis DER FAUST übrigens auch 2013 an ein Mitglied von Gauthier Dance: Anna Süheyla Harms verließ am 16. November 2013 das Schiller Theater Berlin mit der begehrten Trophäe in der Kategorie bester Darsteller / beste Darstellerin Tanz. Parallel zur steigenden Reputation von Gauthier Dance hat sich die Zusammenarbeit mit internationalen Starchoreographen in den vergangenen Spielzeiten intensiviert. Nach Mauro Bigonzettis umjubelter Alice beginnen in Kürze die Proben für das nächste vielversprechende abendfüllende Tanzstück, das am 17. Juni 2016 uraufgeführt wird: Marco Goecke wird zusammen mit Gauthier Dance den Mythos Nijinsky erkunden. Neben seiner Arbeit für die Theaterhaus-Company hat sich Eric Gauthier mittlerweile auch als Festivalmacher profiliert. Im Sommer 2015 sorgte das von ihm konzipierte, vom Theaterhaus Stuttgart produzierte COLOURS – INTERNATIONAL DANCE FESTIVAL für Furore in der internationalen Tanzwelt. Der Premierenausgabe erntete viel Lob vom Publikum und der Presse. Die Fortsetzung im Biennale-Rhythmus ist geplant.


Soziales Engagement

Als Sohn eines führenden Alzheimer-Forschers war Gauthier schon früh für soziale Belange sensibilisiert. Und so gerät bei allem Erfolg der Einsatz für andere nie zur Nebensache, sondern bleibt für Eric Gauthier immer eine Herzensangelegenheit. Mit Gauthier Dance Mobil und einem maßgeschneiderten Repertoire geht das Ensemble in Schulen, Krankenhäuser oder Altersheime und bringt den Tanz zu jenen Menschen, die nicht selbst ins Theater kommen können. Ein Konzept, das bundesweit eine Vorreiterrolle einnahm. Jedes Jahr organisiert und moderiert Gauthier außerdem eine Benefiz-Gala zugunsten der Alzheimer-Forschung im Theaterhaus Stuttgart, bei der Gauthier Dance Seite an Seite mit Companies aus ganz Europa für den guten Zweck tanzt. Eric Gauthier ist Mitglied im Kuratorium der Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg. Für sein künstlerisches und soziales Engagement wurde Eric Gauthier im September 2012 mit dem Hans-Peter-Stihl-Preis des FORUM Region Stuttgart und im April 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.


Die Zeit vor Gauthier Dance

Geboren wurde Eric Gauthier in Montreal (Kanada) als Sohn eines Neurologen, der auf dem Gebiet Demenz forscht. Er begann seine Ballettausbildung bei Les Grands Ballets Canadiens in seiner Heimatstadt und besuchte im Anschluss die National Ballet School in Toronto, wo er neben Ballett- auch Musik- und Gesangsunterricht erhielt. 1995 machte er seinen Abschluss und wurde Eleve beim National Ballet of Canada unter der Leitung von Reid Anderson, wo er erste Bühnenerfahrung sammeln durfte.

Als Reid Anderson 1996 Intendant des Stuttgarter Balletts wurde, lud er Eric Gauthier – als einzigen Nichtsolisten – ein, ihm aus Kanada nach Deutschland zu folgen. In Stuttgart tanzte Gauthier eine Vielzahl klassischer und neo-klassischer Rollen, darunter Mercutio in John Crankos Romeo und Julia, den Joker in Crankos Jeu de Cartes, Bootface in Crankos The Lady and the Fool, Alain in Frederick Ashtons La fille mal gardée; hinzu kamen Rollen in Stücken von George Balanchine und Kenneth MacMillan. Es waren jedoch besonders Gauthiers Fähigkeiten als zeitgenössischer Tänzer, die fast jedem Choreographen, der zwischen 1996 und 2006 mit dem Stuttgarter Ballett arbeitete, sofort auffielen. Ob Erstaufführungen oder neue Kreationen – Eric Gauthier war fast immer gefragt und tanzte Stücke von zahlreichen bedeutenden Choreographen, darunter Hans van Manen, John Neumeier, Jiří Kylián, Nacho Duato, Paul Lightfoot, Uwe Scholz und James Kudelka. Vor allem als Interpret der Stücke von William Forsythe hat er sich einen Namen gemacht – er tanzte alle Stücke des berühmten Choreographen, die sich im aktiven Repertoire des Stuttgarter Balletts befinden.

Im Jahr 2000 wurde er zum Halb-Solisten, 2002 zum Solisten des Stuttgarter Balletts ernannt. Eine beachtliche Zahl von Rollen wurde eigens für ihn kreiert. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit dem damaligen Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts, Christian Spuck, der inzwischen als Ballettchef nach Zürich wechselte. Nachdem Gauthier in vier Uraufführungen von Spuck aufgetreten war, schuf dieser 2003 in seinem ersten abendfüllenden Werk Lulu. Eine Monstretragödie nach Frank Wedekind die Rolle des Schigolch für ihn. Es folgte im April 2005 die Hauptrolle des Malers in Spucks Stück ... la peau blanche .... Weitere Choreographen, die sich von Gauthier für ihre Uraufführungen inspirieren ließen, sind Mauro Bigonzetti, Itzik Galili, Kevin O`Day, Marguerite Donlon, Daniela Kurz, Dominique Dumais, Nicolo Fonte, Matjash Mrozewski, Douglas Lee, Marc Spradling, James Sutherland, Pascal Touzeau und Trey McIntyre.

Sein Debut als Choreograph gab Eric Gauthier 2005 mit Lebenszeit im Rahmen der Jungen Choreographen der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft. Es folgte das gefeierte Ballet 101, das 2007 beim 21. Internationalen Wettbewerb für Choreographie in Hannover sowohl mit dem Kritiker- als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde und inzwischen auf den großen internationalen Bühnen getanzt wird. Air Guitar, Eric Gauthiers getanzte Huldigung an das von ihm so geliebte Instrument, setzte die Erfolgsserie 2007 fort. Nach der dreifachen Nominierung zum Besten Nachwuchs-Choreographen in der Kritikerumfrage der Zeitschrift ballet-tanz stand dann der Entschluss zur Gründung einer eigenen Company am Theaterhaus Stuttgart fest.

Im Sommer 2015 präsentierte Eric Gauthier mit dem COLOURS – International Dance Festival seine Idee eines biennal angelegten Tanzfestivals, das über drei Wochen die Menschen in der Region Stuttgart begeisterte und das Theaterhaus in ein Haus des Tanzes verwandelte.



BALLETTMEISTER und TÄNZER

Louisa Rachedi – Ballet Mistress
Ausgebildet an der National Ballet School in Kanada, tanzte die gebürtige Französin am National Ballet of Canada, bevor sie 2007 nach Europa zurückkehrte. In Düsseldorf erlebte sie ihre tänzerisch prägenden Jahre – zunächst an der Deutschen Oper am Rhein unter Youri Vamos, seit 2009 in Martin Schläpfers berühmtem Ballett am Rhein. Nach 13 Jahren als Profitänzerin wollte Louisa eigene Wege gehen und gründete 2016 die Performing Arts-Plattform Limbic Shift. Parallel arbeitete sie als Gastlehrerin und Ballettmeisterin, unter anderem beim Finnish National Ballet, Ballett im Revier Gelsenkirchen, Ballett am Rhein und Richard Siegal / Ballet of Difference. Seit Juni 2018 ist sie Ballettmeisterin bei Gauthier Dance.


Federica Dadamo – Ballet Mistress
Die gebürtige Italienierin schloss ihre internationale klassische Ballettausbildung mit einem Bachelor an der Nationalen Ballettakademie Amsterdam ab und blieb auch als Tänzerin in den Niederlanden, unter anderem beim Holländischen Nationalballett, dem International Dans Theater Amsterdam und der Dutch Don´t Dance Division. Darüber hinaus kreiert Federica regelmäßig eigene Stücke. Mit Al di la´ della polvere – Beyond Dust war sie Finalistin im Wettbewerb „Das beste deutsche Tanz-Solo“ der Euro-scene Leipzig 2017. Auf ihre Stelle als Ballettmeisterin von Gauthier Dance ist sie perfekt vorbereitet: mit einem Magister in Tanzpädagogik von der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, wo sie bereits viel praktische Erfahrung im Unterrichten von Tanz sammelte.


Anneleen Dedroog – First Artist
Anneleen Dedroog, geboren in Belgien, begann ihre Tanzausbildung an der Balletschool Marijke Clijsters nach dem Lehrplan der Royal Academy of Dance. 2003 entschied sie sich für das Studium an der Koninklijke Balletschool Antwerpen. Im Jahr 2009 wurde die Absolventin direkt von der Dantzaz Konpainia, einer jungen Company mit zeitgenössischem Profil im spanischen San Sebastián, engagiert. Ihr Repertoire umfasst Werke von Sophie Antoine, Itzik Galili, Eric Gauthier, Hilde Koch, Jone San Martin, Kudo Satoshi und Lukas Timulak. Bei der Tanzgala zugunsten der Alzheimerforschung im Mai 2011 fiel die gerade zwanzigjährige Tänzerin Eric Gautier ins Auge – und so wurde sie im September 2011 Mitglied der Tanzcompany des Theaterhaus Stuttgart. Ihr Part als teuflische Königin in Mauro Bigonzetti’s ALICE brachte ihr großen Beifall seitens der Presse.


Garazi Perez Oloriz – First Artist
Garazi Perez Oloriz, geboren in Spanien, erhielt ihre Ausbildung an der Theaterhochschule von Pamplona und am Institut del Teatre in Barcelona. Von 2007 bis 2009 tanzte sie in der Dantzaz Konpainia in San Sebastián u.a. Stücke von Itzik Galili, Christophe Garcia, Hilde Koch und Thierry Malandain. Im September 2009 wurde sie Mitglied von Gauthier Dance und stand bereits in ihrer ersten Spielzeit als Titelfigur in Christian Spucks Choreographie POPPEA//POPPEA auf der Bühne.
Zu Beginn ihrer zweiten Spielzeit debütierte sie in der Gauthier Dance-Produktion Out of the Box II mit Rouge Lippen Fish (2010) als Choreographin. Mit ihrem Stück Naked Eyes (Out of the Box III) wurde Garazi Perez Oloriz 2012 zum renommierten internationalen Wettbewerb für Choreographen der Ballettgesellschaft Hannover eingeladen. Im Jahrbuch 2012 der Zeitschrift tanz wurde Garazi Perez Oloriz als beste Tänzerin ausgezeichnet. Darüber hinaus hat sich ihr Repertoire um Werke von Eric Gauthier, Alejandro Cerrudo, Paul Lightfoot & Sol León, Jirí Kylián, Stephan Thoss, Cayetano Soto, Alexander Ekman und Mauro Bigonzetti erweitert.


Bruna Andrade
Die gebürtige Brasilianerin begann ihre Tanzausbildung in Rio, bevor sie 2003 als Stipendiatin an die Akademie des Tanzes Mannheim wechselte. Birgit Keil, Leiterin der Akademie und des Staatsballetts Karlsruhe, erkannte ihr Potential und holte sie in ihr Ensemble. Dort tanzte sich Bruna bis ganz nach oben, seit der Spielzeit 2012/13 als Erste Solistin. Sie glänzte nicht nur in den Titelrollen von MacMillans Romeo und Julia, Crankos Der Widerspenstigen Zähmung und Peter Wrights Giselle, sondern auch in dem hochvirtuosen Forsythe-Stück The Vertiginous Thrill of Exactitude. Der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere: 2014 wurde Bruna als Beste Darstellerin Tanz mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet.


Louiza Avraam
Ihre Ballettausbildung begann Louiza in ihrer Heimatstadt Limassol in Zypern, bevor sie 2011 an die Ballettschule des Hamburg Balletts wechselte. Zwei Jahre später zog es sie nach Holland, an die berühmte Kunsthochschule CODARTS in Rotterdam. Während ihres letzten Studienjahrs tanzte sie bereits parallel im Ensemble des Scapino Ballet Rotterdam, in Choreographien von Wubbe, Goecke, Landerer und Serussi. Zur Spielzeit 2015/16 wurde sie Mitglied im Ballett des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken und fiel rasch auf: Ausgezeichnet mit dem SponsorClubPreis 2017 als Beste Darstellerin Ballett. war sie dort drei Jahre lang in profilierten Rollen zu erleben, u.a. in Stücken von Stijn Celis, Jiří Kylián, Ohad Naharin, Andonis Foniadakis und Alexander Ekman.


Izabela Szylinska
Als Tochter einer Tänzerin und Choreographin wuchs Izabela buchstäblich im Ballettsaal auf. Die Ausbildung an der Schule des Polnischen Nationalballetts in Warschau schloss sie 2008 mit dem Preis als Beste Absolventin der Ballettschulen in Polen ab. Sie tanzte vier Jahre am Polnischen Nationalballett! Dort trat sie in allen Stücken des klassischen und zeitgenössischen Kernrepertoires auf. 2014 erfand sich Izabela neu. Sie zog nach New York und holte sich Inspiration in den Kompanien der choreographischen Querdenkerinnen Karole Armitage und Emery LeCrone. Zuletzt war Izabela Mitglied der renommierten BJM – Les Ballets Jazz de Montréal. Ab der Spielzeit 2019/20 bringt Izabela ihre Erfahrung bei Gauthier Dance ein.


Nora Brown
Die gebürtige Amerikanerin erhielt ihre Ausbildung an der Boston Ballet School und der North Carolina School of Arts. Danach zog ihre Tanzkarriere immer weitere Kreise: Vom Boston Ballet, Les Grands Ballets Canadiens de Montréal und dem Metropolitan Opera Ballet ging es zunächst ans Ballett Dortmund unter Intendant Xin Peng Wang, bevor sie ans Ballett im Revier in Gelsenkirchen engagiert wurde, der Company der ehemaligen Stuttgarter Ersten Solistin Bridget Breiner. Dort war Nora in Stücken von Bridget Breiner, David Dawson, Marco Goecke, Jiří Bubeníček, Cathy Marston und Demis Volpi zu sehen. Seit September 2015 ist sie bei Gauthier Dance und konnte sich in Arbeiten von Ohad Naharin, Hans van Manen und Sharon Eyal–Gai Behar profilieren.


Barbara Melo Freire
Die Brasilianerin verließ ihre Heimatstadt Rio de Janeiro mit 13 Jahren, um mit einem Stipendium an der staatlichen Ballettschule in Berlin zu studieren. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Werke von William Forsythe, Christian Spuck, Mauro Bigonzetti, Benjamin Millepied und Xin Peng Wang. Bereits 2005 gewann sie einen Preis beim Tanzolymp Berlin. 2012 wurde sie mit dem Bajazzo als beste Tänzerin Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet. Sie tanzte als Solistin am Theater Rostock, dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und zuletzt am Theater Dortmund. Seit der Saison 2016/17 ist Barbara bei Gauthier Dance. Ihr mitreißendes Temperament beweist sie hier unter anderem in Eric Gauthiers virtuosem Tanz-Clinch Ballet 102.


Joana Martins
Nach der Ausbildung an der Ginasiano Escola de Dança in Gaia wechselte die gebürtige Portugiesin zunächst an die assoziierte Kale Companhia Escola de Dança. Doch bereits zum Studium zog es die damals 18-jährige nach Deutschland, an die renommierte Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Ihr erstes Engagement führte sie ganz in die Nähe, an die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Dort tanzte Joana drei Jahre lang unter anderem in Stücken von Ohad Naharin, Carlos Matos, Jiří Kylián, Marina Mascarell, Merce Cunnigham und George Balanchine. Seit Herbst ist sie Mitglied bei Gauthier Dance. Joana war Stipendiatin der Stiftung Gestão dos Direitos dos Artistas (GDA) sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.


Sidney Elisabeth Turtschi
Schon während ihrer Ausbildung an der Ballettschule des Theaters Basel wurde Sidneys großes Talent mit dem Studienpreis Tanz des Migros-Kulturprozent 2011 & 2012 sowie dem Jugendkulturförderpreis Basel-Stadt 2013 gefördert. Nach ihrem Abschluss blieb die gebürtige Schweizerin in der Stadt und tanzte von der Spielzeit 2013/14 bis 2017/18 in Richard Wherlocks Ballett Theater Basel und parallel zwei Jahre lang bei der freien Company Carta Blanca Dance. Mit Stjin Celis, Johan Inger, Ed Wubbe, Richard Wherlock, Alexander Ekman, Alejandro Cerrudo und Hofesh Schechter waren in Basel viele Künstler vertreten, denen sie in Stuttgart wiederbegegnen wird. Optimale Startbedingungen also für Sidneys neues Engagement bei Gauthier Dance ab Herbst 2018!


Luca Pannacci>
Der Schweizer Maurus Gauthier (nicht verwandt mit Eric Gauthier!) erhielt seine Grundausbildung an der Tanz Akademie Zürich und der Ballettschule des Hamburg Ballett. Zu seinen Lehrern dort zählten Kevin Haigen, Marianne Kruuse, Stacey Denham und Lloyd Riggins. Maurus tanzte nicht nur in Stücken von John Neumeier. Der Hamburger Ballettchef nahm ihn auch in den ersten Jahrgang des von ihm gegründeten Bundesjugendballetts auf. Eric Gauthier holte ihn 2013 nach Stuttgart. Mittlerweile zählt er zu den profiliertesten Tänzern im Ensemble, zum Beispiel in der wahren Tour de Force als Marco Goeckes NIJINSKI oder in Po-Cheng Tsais verblüffendem Duo Floating Flowers, in dem er plötzlich, wie ein Zentaur, unter dem weiten Rock seiner Tanzpartnerin auftaucht.


Mark Sampson
Die Kanada-Fraktion in der Company wächst! Neben Eric Gauthier und Robert Stephen gibt es nun einen dritten Kanadier. Mark wurde ausgebildet an der Royal Winnipeg Ballet School. Für seinen Abschluss zog es ihn allerdings an die stärker zeitgenössisch ausgerichtete Juillard School in New York, die er 2016 mit dem Martha Hill Prize For Leadership and Excellence in Dance in der Tasche verließ. Um gleich darauf bei einem der renommiertesten Ensembles seines Heimatlands durchzustarten: BJM – Les Ballets Jazz de Montréal. Dort tanzte er in Stücken von Choreographen, denen er in Stuttgart garantiert wiederbegnet, darunter Itzik Galili, Barak Marshall und Andonis Foniadakis. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Mark Mitglied von Gauthier Danc


Douglas de Almeida
Douglas absolvierte seine Ballettgrundausbildung in São Paulo (Brasilien). Ein Stipendium der Tanzstiftung Birgit Keil für die Akademie des Tanzes Mannheim ebnete ihm den Weg an das ebenfalls von Birgit Keil geführte Staatsballett Karlsruhe. Ab der Saison 2013/14 tanzte der Teilnehmer des Prix de Lausanne 2012 im Karlsruher Ensemble, darunter in Produktionen von Youri Vámos, John Cranko, Terence Kohler, Reginaldo Oliveira und Tim Plegge. Zur Spielzeit 2016/17 wechselte er an das Ballett des Theaters Augsburg. Dort war er als unter anderem als Nussknacker / Drosselmeiers Neffe in Mauro de Candias Nussknacker zu erleben.


Reginald Lefebvre
Der auf Korsika geborene Réginald Lefebvre wurde an der Conservatoire de Musique et de Danse de Bastia, der Ecole Supérieur de danse de Cannes Rosella Hightower und der Ecole Atelier Rudra Béjart in Lausanne ausgebildet. Mit dem Béjart Ballet tourte er durch die Schweiz, Frankreich, Italien und Belgien. Weitere Stationen waren das Conservatorio Superior de danza Maria de Avila in Madrid, IT DANSA und zuletzt das Project Sally Maastricht. Im Herbst 2015 kam der hochgewachsene Korse zu Gauthier Dance. In karierten Shorts und mit lila Fliege verzauberte er zusammen mit Alessio Marchini das Stuttgarter Publikum in Nadav Zelners verrücktem Duo Alte Zachen, der zum Kult-Trailer für das COLOURS-Festival 2017 avancierte.


Nicholas Losada
Der US-Amerikaner wurde am Ballettkonservatorium und der New World School of the Arts in Miami sowie an der San Francisco Ballet School ausgebildet. Sein außergewöhnliches Talent brachte ihm nicht nur mehrere Auszeichnungen ein. Gefördert durch ein Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung, war Nicholas ab der Saison 2012/13 am Bayerischen Staatsballett II und seit 2014/15 in der Hauptkompanie engagiert. Dort war er in vielen Rollen des umfangreichen Münchner Repertoires zu erleben, darunter als Puck in John Neumeiers Sommernachtstraum und in Stücken von Pina Bausch, George Balanchine, Aszure Barton und Nacho Duato. Als Solist in Richard Siegals Model trat er auch bei der Ruhrtriennale 2015 auf. Im Herbst 2018 wechselte Nicholas zu Gauthier Dance


Alessio Marchini
Alessio wurde an der Scuola Passione Danza in seiner Heimatstadt Rom und der Scuola del Balletto di Toscana ausgebildet. Er gewann Preise bei der Mediterranean Dance Competition, beim Grand Prix Dance Festival sowie dem Rieti Danza Festival 2011. Nach Engagements beim Junior Balletto di Toscana und der Oniin Dance Company in Bologna wechselte Alessio 2014 zu Gauthier Dance. Hier war er in Stücken von Mauro Bigonzetti, Hans van Manen, Jiří Kylián, Cayetano Soto, Nanine Linning, Alejandro Cerrudo, Marco Goecke, Andonis Foniadakis, Itzik Galili, Nacho Duato, Ohad Naharin und Hofesh Shechter zu sehen. Einen starken Auftritt hatte er außerdem in Nadav Zelners Alte Zachen, dem Kult-Trailer für das COLOURS-Festival 2017.


Jonathan dos Santos
Der Brasilianer erhielt seine Tanzausbildung an mehreren Schulen in Barra Bonita, Jundiai, Sao Paulo, an der Pacific Dance Arts in Vancouver (Kanada) unter der Leitung von Li Yaming, sowie an der RNB Dance Theatre Arts. Seine Tanzkarriere führte ihn von der Company von Sao José dos Campos (Brasilien) zum Ballett Nordhausen und zuletzt an das Ballet Rossa an der Oper Halle/Saale. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Jonathan Tänzer bei Gauthier Dance. Sein Stuttgarter Repertoire umfasst Werke von Marco Goecke, Mauro Bigonzetti, Nanine Linning, Hans van Manen und Ohad Naharin. In Itzik Galilis My Best Enemy glänzt er, auch mit einem großen Redepart, als Showman in „the best ballet in the world“.


Robert Stephen
Wie Eric Gauthier ist Robert ein Eigengewächs der Canada´s National Ballet School. Im Gegensatz zu Gauthier blieb er nach seinem Abschluss jedoch in Toronto. Von 2004 bis zur Spielzeit 2017/18 machte er am National Ballet of Canada glanzvoll Karriere, zuletzt als Erster Solist. Dort tanzte Robert nicht nur Haupt- und Titelrollen in den großen Ballettklassikern, sondern stellte in Stücken von Crystal Pite, Marco Goecke oder Wayne McGregor seine starke Affinität zu den Zeitgenossen unter Beweis. Der vielfach ausgezeichnete Tänzer räumt auch als Choreograph die Preise ab, darunter den Clifford E. Lee Choreography Award und den Publikumspreis der Erik Bruhn Competition. Zur Spielzeit 2018/19 wagte Robert den Sprung über den großen Teich, um Mitglied bei Gauthier Dance zu werden.


Theophilus Veselý
Bereits mit sieben Jahren begann der Österreicher seine Ausbildung an der Ballettschule der Staatsoper Wien, bevor er nach Stuttgart an die John Cranko Schule wechselte. Schon vor seinem Abschluss tanzte der Senkrechtstarter an der Staatsoper Wien und am Staatstheater Stuttgart sowie auf Gastspielen in Moskau, England und der Schweiz. Ab der Saison 2012/2013 war er am Theater Augsburg engagiert und wurde dort 2015 mit dem Theaterpreis Augsburg und dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Theophilus Mitglied von Gauthier Dance – und legte auch hier einen tollen Start hin: als herrlich selbstverliebter Tanzpartner in Eric Gauthiers Pas de deux-Parodie Ballet 102.

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