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GAUTHIER DANCE//DANCE COMPANY THEATERHAUS STUTTGART

BIOGRAPHIEN

Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart ist ein junges dynamisches Ensemble von 16 vielseitigen Tänzerpersönlichkeiten unter der Leitung des Choreographen, Tänzers und Musikers Eric Gauthier, der als charismatischer Tanzvermittler über einen legendären Draht zu seinem Publikum verfügt. Mittlerweile zählt sie zu derjenigen Handvoll deutscher Ensembles mit der intensivsten Tourneetätigkeit – national wie international. Das Repertoire umfasst Werke von Gauthier selbst sowie berühmten zeitgenössischen Choreograph*innen wie Mauro Bigonzetti, Sidi Larbi Cherkaoui, Marie Chouinard, Sharon Eyal, Andonis Foniadakis, William Forsythe, Itzik Galili, Jiří Kylián, Lightfoot/León, Hans van Manen, Marcos Morau, Ohad Naharin und Sasha Waltz. Gastspiele führten und führen die Company unter anderem nach Toronto, New York, Tel Aviv, Venedig, St. Petersburg, Monaco, Québec City, Montréal, Berlin und Chicago. Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart war das deutsche Glanzlicht im Jahrbuch der Fachzeitschrift tanz 2022 sowie Company der Spielzeit in der tanznetz Kritiker*innenumfrage zur Saison 2024/25.

Parallel zur steigenden Reputation von Gauthier Dance hat sich die Zusammenarbeit mit internationalen Starchoreographen in den vergangenen Spielzeiten immer mehr intensiviert – allen voran mit den Artists in Residence Marco Goecke (Januar 2019 bis Sommer 2023), Hofesh Shechter (seit Sommer 2021), Barak Marshall (seit der Spielzeit 2024/25) und Aszure Barton ab der Spielzeit 2025/26. Selbst durch die Pandemie ließ sich die Company nicht dauerhauft ausbremsen und stellte im Winter und Frühjahr 2021 eine stark beachtete Mutmach-Initiative auf die Beine: Für The Dying Swans Project schufen 16 Choreograph*innen, 16 Videograph*innen und 16 Komponist*innen je ein Solo für jedes Mitglied von Gauthier Dance, kostenlos abrufbar in der 3sat-Mediathek. Die Resonanz war überwältigend und selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier tauschte sich mit Eric Gauthier in einem Live-Chat über das Projekt aus.
Weiter ging es 2021 mit den Konzeptabenden Swan Lakes mit Uraufführungen von Marie Chouinard, Marco Goecke, Hofesh Shechter und Cayetano Soto sowie The Seven Sins von 2022, bei dem Aszure Barton, Sidi Larbi Cherkaoui, Sharon Eyal, Marco Goecke, Marcos Morau, Hofesh Shechter und Sasha Waltz je eine Todsünde in ein Tanzstück verwandelten. Die Erfolgsgeschichte setzte sich fort mit 15 YEARS ALIVE in der Jubiläumssaison 2022/23 sowie dem Programm ELEMENTS von 2024 mit Uraufführungen von Mauro Bigonzetti, Sharon Eyal, Andonis Foniadakis und Louise Lecavalier. Zwei spektakuläre Neuproduktionen setzten in der Saison 2024/25 weitere Meilensteine. In FireWorks gratulierten Mauro Bigonzetti, Virginie Brunelle, Stijn Celis, Dominique Dumais, Andonis Foniadakis, Marco Goecke, Johan Inger, Barak Marshall, Benjamin Millepied und Sofia Nappi dem Theaterhaus mit je einer Uraufführung zum 40. Geburtstag als kultureller Leuchtturm für Stuttgart. Im Sommer 2025 eröffneten die Gastgeber das COLOURS International Dance Festival mit der sensationell aufgenommenen Weltpremiere Turning of Bones des britischen Choreographen Akram Khan.

Neben den „normalen“ Auftritten engagierte sich Gauthier Dance von Anfang an mit einem wegweisenden sozio-kulturellen Programm: Das Gauthier Dance Mobil brachte den Tanz zu Menschen, die nicht selbst ins Theater kommen können, und besuchte Einrichtungen wie Seniorenheime, Krankenhäuser oder Heime für Menschen mit Behinderungen. Seit 2022 haben das Theaterhaus und Eric Gauthier mit der Initiative MOVES FOR FUTURE ein neues Kapitel in diesem Outreach-Programm aufgeschlagen. Als sympathische junge Kulturbotschafter kommen hier die sechs Tänzer*innen der neu gegründeten Nachwuchs-Company ins Spiel. Die Gauthier Dance JUNIORS//Theaterhaus Stuttgart wecken mit zahlreichen Auftritten an Schulen in der Region bei der nächsten Generation die Begeisterung für den Tanz. Großen Eindruck erzeugen die JUNIORS aber auch mit eigenen Bühnenproduktionen, die denen ihrer erfahreneren Kolleg*innen künstlerisch in nichts nachstehen.

ecotopia dance productions: Biographien Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart Eric Gauthier
Künstlerischer Leiter
Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
Gauthier Dance JUNIORS//Theaterhaus Stuttgart
COLOURS International Dance Festival


Innerhalb weniger Jahre ist Eric Gauthier der große Sprung gelungen: vom charismatischen Publikumsliebling des Stuttgarter Balletts zum international renommierten Choreographen und
Künstlerischen Leiter einer der erfolgreichsten deutschen Tanzkompanien. Schließlich gelingt es dem Netzwerker par excellence regelmäßig, Starchoreograph*innen und aufregende Talente aus der ganzen Welt für die Zusammenarbeit zu gewinnen – allen voran die Artists in Residence Marco Goecke (Januar 2019 bis Sommer 2023), Hofesh Shechter (seit Sommer 2021), Barak Marshall (seit der Saison 2024/25) und Aszure Barton (ab der Saison 2025/26).
Umgekehrt haben mittlerweile auch Top-Kompanien weltweit Stücke von Eric Gauthier in ihrem Repertoire – darunter das Staatsballett Berlin, das Stuttgarter Ballett, das Nationalballett Korea, Het Nationale Ballet Amsterdam oder Ballet Nacional de Cuba. Seine liebevollen Insider-Parodien Ballet 101, Ballet 102 und ABC avancierten zu internationalen Gala-Hits und werden von Stars wie Roberto Bolle, Johan Kobborg, Xander Parish oder Victor Caixeta getanzt. Unter seinen Kreationen aus der letzten Zeit: der berührende Pas de deux Les Adieux für Iana Salenko und Marian Walter, uraufgeführt im April 2023 bei der Ukraine-Benefiz-Gala Ballet for Life by Iana Salenko in Berlin, sowie im April 2024 Nacht auf dem kahlen Berge für das Bayerische Junior Ballett München. Daneben unternimmt Gauthier immer wieder Ausflüge in andere Genres, zum Beispiel mit Choreographien für die Bühnenshows von Panda-Rapper Cro, Philipp Poisel, Marianne Rosenberg und Michael Patrick Kelly, den Kino-Hit Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm von 2018 oder der Grand Show ARISE am Friedrichstadtpalast Berlin (2021).
Im Dezember 2023 gelang ihm mit La Fest im Auftrag der Stuttgarter Staatsoper ein fulminantes Regie-Debüt in einer Musiktheater-Produktion, das zum Repertoire-Hit avancierte. Als Moderator und Tanzexperte selbst vor der Kamera steht Gauthier in der SWR-Dokumentarfilmserie Dance Around the World, die das TV-Publikum in die großen Tanzmetropolen der Welt führt. Abrufbar in der ARD-Mediathek, stellt die erste Staffel die Tanzszenen in Tel Aviv, St. Petersburg und den Niederlanden vor, die zweite London, Kuba und Montréal. Aktuell in Produktion sind Folgen zu Skandinavien und Brasilien.
Persönliche Ehrungen erhielt Eric Gauthier unter anderem mit dem Deutschen Tanzpreis »Zukunft« 2011 in der Kategorie Choreographie sowie zwei Mal im Jahrbuch der Fachzeitschrift tanz, als Hoffnungsträger 2016 und in der Kategorie Wegweisend 2022.
Als ob die kometenhafte nationale wie internationale Karriere seiner Company nicht genug wäre, hat sich Gauthier mittlerweile auch als Festivalmacher profiliert: Seit Sommer 2015 begeistert das von ihm konzipierte, vom Theaterhaus Stuttgart produzierte biennale COLOURS International Dance Festival die Tanzwelt. Große Anerkennung erfuhr Eric Gauthier 2021 mit einer weiteren wegweisenden, preisgekrönten Initiative: The Dying Swans Project. Die 16 Solos verschafften 64 Künstler*innen Arbeit während der Pandemie und resultierten in 16 visuell überwältigenden Videoclips, die kostenlos in der 3sat-Mediathek abrufbar waren. Selbst der Bundespräsident wurde auf The Dying Swans Project aufmerksam. Seit einem Austausch via Instagram-Chat blieb er mit Gauthier in Kontakt, zuletzt beim Auftritt von Gauthier Dance beim Staatsbesuch in Kanada im April 2023.
Als Sohn eines führenden Alzheimer-Forschers war Gauthier schon früh für soziale Belange sensibilisiert. Mit Gauthier Dance Mobil ging das Ensemble von Anfang an in Schulen, Krankenhäuser
oder Altersheime und brachte den Tanz zu jenen Menschen, die nicht selbst ins Theater kommen können. Zum Jahresbeginn 2022 haben das Theaterhaus und Eric Gauthier mit den Gauthier Dance JUNIORS//Theaterhaus Stuttgart und der Initiative MOVES FOR FUTURE ein neues Kapitel in
diesem Outreach-Programm aufgeschlagen, das nun vor allem Schulen und die nächste Generation in den Blick nimmt.
Gauthier ist Mitglied im Kuratorium der Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg und hat schon mehrmals zu einer Benefiz-Gala für die Alzheimer-Forschung ins Theaterhaus Stuttgart eingeladen. Für
sein künstlerisches und soziales Engagement wurde Eric Gauthier im April 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.



BALLETTMEISTER und TÄNZER

Mark Sampson Ballettmeister
Die große Kanada-Fraktion am Theaterhaus hat neuen-alten Zuwachs bekommen! Wie das geht? Mark tanzte ab Herbst 2019 für vier Spielzeiten bei Gauthier Dance, bevor er im Sommer 2025 als Ballettmeister zurückkehrte ...
Mark wurde ausgebildet an der Royal Winnipeg Ballet School. Für seinen Abschluss zog es ihn allerdings an die stärker zeitgenössisch ausgerichtete Juillard School in New York, die er 2016 mit dem Martha Hill Prize For Leadership and Excellence in Dance in der Tasche verließ. Um gleich darauf bei einem der renommiertesten Ensembles seines Heimatlands durchzustarten: BJM – Les Ballets Jazz de Montréal. Bei Gauthier Dance beeindruckte Mark in vielen Rollen inklusive einer besonders schweren: der Darstellung der Antriebslosigkeit in Aszure Bartons Duett human undoing (Faulheit) aus The Seven Sins. Nach seiner Rückkehr nach Kanada arbeitete Mark freischaffend als Tänzer und Choreograph in Montréal, unter anderem mit Sylvain Émard Danse und Animals of Distinction. Außerdem unterrichtete er an der École de Danse Contemporaine de Montréal und der École Supérieure de Ballet du Québec. Zurück am Theaterhaus bewies Mark einmal mehr, dass er keine Herausforderung scheut: Seinen Einstand als Ballettmeister gab er mit Akram Khans umjubeltem Tanzdrama Turning of Bones.



Luis Sayago Ballettmeister
Der gebürtige Venezolaner studierte parallel Ballett und Elektrotechnik, bevor er sich ganz dem Tanz verschrieb. Nach ersten Engagements in seiner Heimatstadt Caracas verlief Luis´ weitere Karriere ausgesprochen international. Zunächst ging es nach Spanien an die IT Dansa Jove Companya, dann weiter nach Österreich zur abcdancecompany in St. Pölten und vor allem für 13 Jahre ans Ballett des Nationaltheaters Mannheim unter Kevin O´Day und Dominique Dumais. Auch als er 2014 seinen eigenen Weg als Tänzer, Choreograph und Dozent einschlug, blieb er der Metropolregion verbunden. Er kooperierte regelmäßig mit dem Unterwegstheater sowie freien Projekten wie ARTORT oder HD moves in Heidelberg. Ab der Spielzeit 2019/20 ist Luis Ballettmeister von Gauthier Dance.


Bruna Andrade
Die gebürtige Brasilianerin begann ihre Tanzausbildung in Rio, bevor sie 2003 als Stipendiatin an die Akademie des Tanzes Mannheim wechselte. Birgit Keil, Leiterin der Akademie und des Staatsballetts Karlsruhe, erkannte ihr Potential und holte sie in ihr Ensemble. Dort tanzte sich Bruna bis ganz nach oben, seit der Spielzeit 2012/13 als Erste Solistin. Sie glänzte nicht nur in den Titelrollen von MacMillans Romeo und Julia, Crankos Der Widerspenstigen Zähmung und Peter Wrights Giselle, sondern auch in dem hochvirtuosen Forsythe-Stück The Vertiginous Thrill of Exactitude. 2014 wurde Bruna als Beste Darstellerin Tanz mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie Mitglied bei Gauthier Dance und auch hier geht die Erfolgsserie weiter. In den Kritiker*innen-Umfragen der Fachpresse ist sie regelmäßig als Tänzerin des Jahres nominiert, zuletzt im Jahrbuch tanz 2025 für ihre tief berührende Interpretation von Marco Goeckes Solo Infant Spirit im Theaterhaus-Jubiläumsprogramm FireWorks.


Alexandra Policaro
Die gebürtige Amerikanerin begann ihre Ausbildung an der Alvin Ailey School in New York als Stipendiatin des Kennedy Center Award und setzte sie später an der Glorya Kaufman School of Dance der University of Southern California fort. Nach ihrem Abschluss tanzte sie beim BalletX in Philadelphia, am Oldenburgischen Staatstheater und zuletzt am Staatsballett Hannover. Im Lauf ihrer Karriere ist Alexandra in vielen Stücken renommierter Choreograph*innen aufgetreten, darunter Sharon Eyal, Marco Goecke, William Forsythe, Jiří Kylián und Aszure Barton. Ab der Saison 2025/26 wird sie Mitglied bei Gauthier Dance und freut sich schon auf zwei tolle Perspektiven: vielen von ihnen in Stuttgart wiederzubegegnen – und mit Künstler*innen zu arbeiten, die sie noch nicht kennt.


Garance Goutard-Dekeyser
Die Französin wuchs im norwegischen Tromsø auf. Dort besuchte sie den Tanzzweig der Kongsbakken Vgs, einer Traditionsschule mit künstlerischem Schwerpunkt. Im Anschluss ging es für Garance weiter nach Oslo, um sich an der Spin Off Forstudium i Dans auf eine professionelle Tanzkarriere vorzubereiten – mit Erfolg! 2021 wurde sie in das Diplomprogramm von Arts Umbrella in Vancouver aufgenommen. Die international renommierte Ausbildungsstätte lehrt Tanz unter Realbedingungen, anhand von Werken von Crystal Pite, Marco Goecke, Fernando Hernando Magadan, Johan Inger, Sidi Larbi Cherkaoui und anderen. Den letzten Schliff im Abschlussjahr holte sich Garance bei einem berühmten Kooperationspartner vor Ort, dem Ballet BC Annex. Danach war sie bereit für den nächsten Schritt – als Mitglied der Gauthier Dance JUNIORS ab der Saison 2024/25. Und den übernächsten! Denn Garance tänzerische Leistung war so überzeugend, dass sie nach nur einem Jahr in die Haupt-Company übernommen wurde.


Karlijn Dedroog
Karlijns Entscheidung, professionell zu tanzen, fiel in Stuttgart – als sie ihre Cousine Anneleen bei Gauthier Dance auf der Bühne erlebte. Von da an ging alles sehr schnell. Nach ihrer Ausbildung an der Royal Ballet School in Antwerpen startete sie ihre Karriere bei Dantzaz Konpainia in San Sebastián. Das legendäre Sprungbrett für junge Talente hat auch für Karlijn perfekt funktioniert. Ein Jahr später wechselte sie 2018 an die führende Kompanie ihres Heimatlandes – das Königliche Ballett von Flandern unter der Leitung von Sidi Larbi Cherkaoui. Dort tanzte sie sich durch das komplette stilistische Spektrum, von Merce Cunningham und Sharon Eyal bis zu Dornröschen und Spartacus. Im Herbst 2022 wird sie, in ihrem Fall buchstäblich, Teil der Gauthier Dance-Familie.


Barbara Melo Freire
Die Brasilianerin verließ ihre Heimatstadt Rio de Janeiro mit 13 Jahren, um mit einem Stipendium an der staatlichen Ballettschule in Berlin zu studieren. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Werke von William Forsythe, Christian Spuck, Mauro Bigonzetti, Benjamin Millepied und Xin Peng Wang. Bereits 2005 gewann sie einen Preis beim Tanzolymp Berlin. 2012 wurde sie mit dem Bajazzo als beste Tänzerin Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet. Sie tanzte als Solistin am Theater Rostock, dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und zuletzt am Theater Dortmund. Seit der Saison 2016/17 ist Barbara bei Gauthier Dance. Ihr mitreißendes Temperament beweist sie hier unter anderem in Eric Gauthiers virtuosem Tanz-Clinch Ballet 102.


Tuti Cedeño
Tuti stammt aus Panama und begann dort auch ihre Ballettausbildung an der Academia de Danza STEPS. Ihr Bachelor-Studium in zeitgenössischem Tanz absolvierte sie am Boston Conservatory in Berklee. Sie nahm erfolgreich an internationalen Wettbewerben teil, darunter The American Ballet Competition oder The World Ballet Competition, sowie an renommierten Programmen wie Springboard Danse Montréal and B12 in Berlin. 2020 wurde sie Mitglied von Ballets Jazz Montréal. Dort tanzte sie unter anderem Werke von Crystal Pite, Juliano Nunes, Aszure Barton, Ihsan Rustem und Andonis Foniadakis. In der Spielzeit 2024/25 wechselte sie zu Gauthier Dance und debütierte dort in einer Hauptrolle in Akram Khans Turning of Bones.


Rebecca Amoroso
Früh übt sich ... Bereits mit vier Jahren begann die gebürtige Italienerin ihre Ballettausbildung an der Academy Pavia. Den nächsten großen Sprung schaffte sie mit 15 Jahren: Rebecca wurde in Le Pôle National Supérieur de Danse (PNSD) in Cannes aufgenommen. 1961 von der Ballettlegende Rosella Hightower gegründet, zählt die PNSD bis heute zu den führenden internationalen Tanzschulen. In ihrem Abschlussjahr wechseln die PNSD-Schüler*innen ins Cannes Jeune Ballet, um Bühnenerfahrung unter realen Bedingungen zu sammeln. Entsprechend tanzte sich Rebecca in der Spielzeit 2022/23 durch ein anspruchsvolles Repertoire, darunter Stücke von Thierry Malandain, Carolyn Carlson, Renato Zanella, Filipe Portugal und Lukas Timulak. In der Saison 2023/24 wurde Rebecca Mitglied bei den Gauthier Dance JUNIORS. Und machte dort in den folgenden zwei Jahren solchen Eindruck, dass sie zur Spielzeit 2025/26 in die Haupt-Company befördert wurde.


Sidney Elisabeth Turtschi
Schon während ihrer Ausbildung an der Ballettschule des Theaters Basel wurde Sidneys großes Talent mit dem Studienpreis Tanz des Migros-Kulturprozent 2011 & 2012 sowie dem Jugendkulturförderpreis Basel-Stadt 2013 gefördert. Nach ihrem Abschluss blieb die gebürtige Schweizerin in der Stadt und tanzte von der Spielzeit 2013/14 bis 2017/18 in Richard Wherlocks Ballett Theater Basel und parallel zwei Jahre lang bei der freien Company Carta Blanca Dance. Mit Stjin Celis, Johan Inger, Ed Wubbe, Richard Wherlock, Alexander Ekman, Alejandro Cerrudo und Hofesh Schechter waren in Basel viele Künstler vertreten, denen sie in Stuttgart wiederbegegnen wird. Optimale Startbedingungen also für Sidneys neues Engagement bei Gauthier Dance ab Herbst 2018!


Andrew Cummings
Ausgebildet auf der Insel, als Tänzer aktiv in ganz Europa: Andrew besuchte die Knightswood Dance School of Scotland und die berühmte Elmhurst Ballet School, bevor ihn Engagements quer durch den Kontinent führten – an das Zürich Junior Ballet von Heinz Spoerli, das Griechische Nationalballett unter Renato Zanella und die Tanzkompanie des Theaters St. Gallen. In der Spielzeit 2016/17 machte sich Andrew selbständig und übernahm Hauptrollen in zahlreichen Projekten, unter anderem bei den Kompanien von Cottbus, Lübeck und Linz, beim Théâtre des Champs Elysées in Paris, den Opern von Frankfurt und Graz sowie an der Komischen Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen. Seit Januar 2020 ist Andrew als Gasttänzer bei Gauthier Dance unter Vertrag.


Luca Pannacci
Der gebürtige Italiener begann seine Ausbildung an Ballettschulen in Bastia Umbria und in Mailand. Seinen Abschluss machte Luca an der Scuola di Ballo del Teatro dell’Opera di Roma und wechselte danach direkt ins Ballett der Oper Rom. Auch die folgenden Jahre verbrachte er in der italienischen Hauptstadt – beim Balletto di Roma, einer der führenden zeitgenössischen Kompanien Italiens. Dort profilierte er sich auch in modernen Interpretationen der großen Ballettklassiker, darunter Itamar Serussis Giselle sowie als Iago in Othello oder Rothbart in Schwanensee, beides von Fabrizio Monteverde. Zuletzt tanzte Luca beim Ballett der Staatsoper Hannover unter Jörg Mannes. Ab der Spielzeit 2019/21 verstärkt er die Theaterhaus-Company.


Shai Ottolenghi
Shai erhielt eine exzellente, klassisch wie zeitgenössisch ausgerichtete Ausbildung – zunächst in seinem Heimatland Israel an der Jerusalem Academy of Music and Dance, der Jerusalem Ballet School und der Thelma Yellin High School of Performing Arts, danach an der Ballettschule des Theaters Basel. Nach seinem Abschluss war er für vier Spielzeiten unter Vertrag am Ballett Dortmund unter Xin Peng Wang. Solistisch in Erscheinung trat er dort unter anderem in Choreographien von Wubkje Kuindersma, William Forsythe oder Wayne McGregor. Zuletzt arbeitete er freiberuflich in Köln. Im Juni 2023 hatte dort sein Projekt Merchaw Michja (Lebensraum) Premiere, bei dem er auch als Tänzer und Choreograph mitwirkte. Ab der Spielzeit 2023/24 ist Shai Mitglied von Gauthier Dance.


Giovanni Visone
Seine Ausbildung absolvierte Giovanni in Florenz, an der Schule und in der Junior-Kompanie des Balletto di Toscana. In der Spielzeit 2015/16 zog es ihn nach Deutschland, zunächst an die Delattre Dance Company Mainz, danach für sechs Jahre an das Staatsballett Hannover. Er blieb auch nach dem Leitungswechsel von Jörg Mannes zu Marco Goecke im Ensemble und tanzte in Stücken von Jiří Kylián, Andonis Foniadakis, Medhi Walerski, Nadav Zelner und Hans van Manen. Sein Engagement in Stuttgart ab der Saison 2022/23 schien vorgezeichnet. Schließlich kreieren etliche Choreographen, mit denen er in Hannover zusammenarbeitete, auch bei Gauthier Dance, allen voran Marco Goecke. Selbst als Choreograph ist Giovanni ebenfalls sehr erfolgreich aufgetreten, mit Preisen beim Festival SOLOCOREOGRAFICO Frankfurt 2020 und dem Internationalen Wettbewerb für Choreographie Hannover 2022. In Stuttgart glänzt Giovanni regelmäßig als großartiger Tänzer-Darsteller, zuletzt in einer zentralen Rolle in Akram Khans sensationellem Tanzdrama Turning of Bones. Als dämonischer Stammesältester stellt er seine Tochter vor eine unmögliche Wahl ...


Arnau Redora Ortiz
Die Basis für seine Tanzkarriere legte Arnau in seiner Heimatstadt Barcelona, zuletzt am Jove Ballet de Catalunya. Schon in dieser Zeit machte er als zweimaliger Finalist des Youth America Grand Prix auf sich aufmerksam. Für sein Tanzstudium zog es ihn nach Deutschland, an die Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München. Nach seinem Bachelor-Abschluss und insgesamt sechs Jahren in der bayerischen Hauptstadt, zuletzt als Stipendiat der Heinz-Bosl-Stiftung im Bayerischen Junior Ballett München, wurde Arnau Anfang 2022 Mitglied der ersten Generation der Gauthier Dance JUNIORS. Dank seiner exzellenten tänzerischen Leistung wechselte Arnau zur Saison 2023/24 als bisher erster JUNIOR in die Hauptkompanie.


Stefano Gallelli
Der gebürtige Kanadier begann seine Ausbildung bei der Elite Danceworx-Tanzschule nahe Toronto. 2019 begeisterte er mit dem Ensemble Moving 4ward nicht nur ein Millionenpublikum im Wettbewerb der legendären, von Jennifer Lopez produzierten TV-Serie World of Dance. Er wurde auch Stipendiat der renommierten Glorya Kaufman School of Dance an der University of Southern California. Dort glänzte er in vielfältigen Stilen und Stücken, unter anderem von William Forsythe, Ohad Naharin, Jiří Kylián, Justin Peck und Kyle Abraham. Im Sommer 2022 gab er mit der USC Kaufman sein internationales Debüt am Stadttheater Fürth. 2023 schloss er die USC mit einem Bachelor in Fine Arts in Dance ab – um gleich zur Saison 2023/24 zu den Gauthier Dance JUNIORS zu stoßen. Auch seine nächsten Karriereschritte folgten im Rekordtempo. Nach nur einem Jahr wechselte Stefano in die Hauptcompany. Gleich in seiner ersten Saison vertraute ihm kein Geringerer als Akram Khan eine Hauptrolle an: In Turning of Bones, dem Sensationserfolg des COLOURS-Festivals 2025, verkörperte Stefano mit großer Eindringlichkeit den jungen Außenseiter, der sich in die Tochter des Stammesältesten verliebt ...


Chen-Chiang Wu
Ein echter Überflieger! Der gebürtige Taiwanese studierte Tanz an der National University of the Arts Taipei und der Hong Kong Academy for The Performing Arts. Neben Ballett und zeitgenössischem Tanz ist Shawn, wie er sich nennt, auch in chinesischem Tanz, Akrobatik und Martial Arts ausgebildet. Und schon während seines Studiums regnete es Auszeichnungen: Gold bei den Taiwan Grand Prix IBC im Jahr 2016 und 2017 sowie Stipendien für die Escola de Dança do Conservatório Nacional Lisboa und die Gelsey Kirkland Academy of Classical Ballet New York. Nach zwei Jahren Studium in Hong Kong holte Tanzchef Kinsun Chan Shawn als Solist an das Theater St.Gallen. Mit der Spielzeit 2020/21 wechselt Shawn nach Stuttgart.


Shori Yamamoto
Der gebürtige Japaner wurde an der Yamamoto Sanae Ballet School und der renommierten Ungarischen Tanzakademie Budapest ausgebildet. Sein erstes Engagement führte ihn an das Nationaltheater Brünn, bevor er mit seiner Karriere in Deutschland regelrecht durchstartete: Einen starken Eindruck hinterließ er sowohl in vier Jahren am Ballett Kiel als auch in drei Spielzeiten am Ballett Augsburg – in beiden Companies wurde er mit dem Preis der örtlichen Theaterfreunde ausgezeichnet. Inzwischen reicht Shoris umfangreiches Repertoire von klassisch (Mercutio, Rotbart, Prinz Siegfried) bis zeitgenössisch, mit Werken bekannter Choreographen wie Trey McIntyre, Cayetano Soto oder Ricardo Fernando. Seit Herbst 2020 tanzt er bei Gauthier Dance, und der Erfolg bleibt ihm treu. Mit seiner Paraderolle in Eric Gauthiers humorvollem Solo ABC firmiert er in den Kritiker*innen-Umfragen der Fachpresse regelmäßig bei den Nominierungen zum Tänzer des Jahres, zuletzt im Jahrbuch tanz 2025. Zu verdanken hat er dies seinem fulminanten Doppeleinsatz im Theaterhaus-Jubiläumsprogramm FireWorks. Dort glänzte er nicht nur in ABC, sondern auch in Marco Goeckes fulminanter Mercedes Sosa-Hommage Monstruo Grande.

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