zur Startseite (ecotopia dance productions: Repertoire Gauthier Dance - Mega Israel)
ecotopia dance productions: Repertoire Gauthier Dance - Mega Israel
BIOGRAPHIEN
REPERTOIRE
PRESSESTIMMEN
PRESSEBILDER
VIDEO
KALENDER

GAUTHIER DANCE

MEGA ISRAEL

eine Produktion von Theaterhaus Stuttgart

Uprising
Choreographie & Klangkomposition: Hofesh Shechter
Licht: Lee Curran
Zusätzliche Musik: Vex'd
Bühne & Kostüm: Hofesh Shechter
Einstudierung: Bruno Karim Guillore, James Finnemore, Christopher Evans
27‘

Killer Pig
Choreographie: Sharon Eyal–Gai Behar
Musik: Ori Lichtik
Licht: Kevin Jones
Kostüme: Sharon Eyal, Gai Behar
Einstudierung: Leo Lerus, Tom Weinberg
37‘

Minus 16
Choreographie: Ohad Naharin
Ausschnitte aus Zachacha (1998), Anaphaza (1993), Mabul (1992)
Kostüme: Ohad Naharin
Licht: Avi Yona Bueno
Einstudierung & choreographische Assistenz: Shahar Binyamini
30‘

Künstlerische Leitung: Eric Gauthier
BallettmeisterIn: Takako Nishi, Guillaume Hulot
Künstlerische Koordination Bühne & Kostüm: Gudrun Schretzmeier
Technische Produktionsleitung: Mario Daszenies
Produktionsleitung: Alexandra Brenk


Hofesh Shechter erkundet mit Uprising die extrem physische, virile Seite des Tanzes. Sieben Männer, barfuß und lässig in T-Shirts und Hosen gekleidet, voller Unsicherheit und latenter bis hin zu unverstellter Aggressivität. Die Sehnsucht nach Gemeinschaft liegt im Clinch mit brutalem Dominanzstreben. Den Takt gibt die Musik vor: peitschende, elektronisch verzerrte Rock-Sounds, komponiert vom Profi-Schlagzeuger Shechter selbst. Ein starkes Statement und eine eigene, neue Farbe, durch die Hofesh Shechter den Tanz unverkennbar bereichert hat.

Auch Gai Behar und Sharon Eyal, lange Jahre Tänzerin und später Hauschoreographin für Ohad Naharins Batsheva Company, lieferten mit Killer Pig ihre internationale Visitenkarte ab. Für Gauthier Dance haben Eyal–Behar eine neue Stuttgarter Fassung kreiert – besetzt mit sechs Tänzerinnen, wie bei der Uraufführung, und kondensiert auf 30 radikale Minuten. Im Gefüge von MEGA ISRAEL bilden die herbe Ästhetik und präzisen Bewegungen von Killer Pig das ideale Gegenstück zu Shechters Uprising. Wir sehen rätselhafte Amazonen in perfekt synchronen Formationen und verzweifelten Ausbrüchen, die jedes Klischee vom weiblichen Tanz sarkastisch pulverisieren.

Der dritte Beitrag im Bunde ist Minus 16 von Ohad Naharin, der mit der Batsheva Dance Company als Großmeister des Tanzes aus Israel gilt. Nach Kamuyot, dem umjubelten Gauthier Dance-Beitrag für COLOURS 2015, vertraute der Erfinder der Gaga-Methode der Company nun erneut ein Stück an. Nur dass man statt „ein“ Stück lieber DAS Stück sagen sollte ... Schließlich schuf Naharin mit Minus 16 ein echtes Signature Piece, das schon bald nach der Premiere im Jahr 1999 Kultstatus erlangte. Wie in einem Kaleidoskop vereint es unterschiedlichste Episoden, Musiken und Stimmungen, die Naharin jeweils neu arrangiert und variiert – vom entfesselten Stuhlkreis auf einen rockigen Remix des Pessachfest-Liedes Echad Mi Yodea bis zum entrückten Pas de deux zu Antonio Vivaldis Nisi Dominus, einer Vertonung von Psalm 126. Eine denkbar intensive Gruppenerfahrung für Tänzer und Publikum, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.

Pressestimmen zur Premiere

„Die Produktion zur Eröffnung mit dem programmatischen Titel Mega Israel mit drei Stuttgarter Erstaufführungen von Hofesh Shechter, Sharon Eyal Gai Behar und Ohad Naharin birst vor Power und Provokation.“
Boris Gruhl, tanznetz.de

„Alle diese israelischen Künstler versprechen beträchtlichen ästhetischen Zugewinn, denn sie bringen genau das auf die Bühne, was blutarme Performer hierzulande weitgehend verweigern: jede Menge beglückenden Tanz, geballte Energie, Kraft und Dynamik, ja eine physische Attacke, die sich in interessant strukturierten, bisweilen hochexplosiven Schüben entlädt.“
Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung

„MEGA ISRAEL ist ein lauter und wuchtiger Abend, ein dunkel grundiertes Fest des Tanzes. ... Beim Colours-Festival setzt Gauthier damit ein Zeichen, für einen Tanz, der alles andere als leichtgewichtig ist, der einen direkt bei den Gefühlen packt.“
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

nach oben