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ecotopia dance productions: Pressestimmen Nederlands Dans Theater 1 - Schmetterling/Sehnsucht
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NEDERLANDS DANS THEATER 1

SCHMETTERLING/SEHNSUCHT

ÄSTHETIK DES SCHMETTERLINGS
"Schmetterling", so der Titel ihres subtilen Homage-Stückes, ist Symbol-Insekt für Wiedergeburt und Unsterblichkeit sowie für die Seele. Und um deren Komplexität und Widersprüchlichkeit geht es den Choreograhen vor allem in der Ästhetik. Der Mensch wird nicht einfach nur von einem, sondern immer gleich von vielen Gefühlen erfasst – in jeder Trauer steckt Wut, in jedem Begehren auch Eitelkeit. Davon erzählen wild grimassierende Gesichter zu perfekten Dreifach-Pirouetten, fuchtelige Arme zu beeindruckenden Beinhebungen. Und manchmal vollführen die grandiosen NDT-Tänzer das modern-ballettige Bewegungsvokabular so ruckelig, als klebten ihnen die Füße, die Körper in einer zähen Masse fest. Die Tradition – ein "Klotz am Bein". (...)

Jede Bewegung scheint zu groß, der Übergang zwischen euphorischer Körperfeier und agressiver Überwältigung ist fließend.

So ist "Sehnsucht" psychologische Beziehungsstudie und philosophisch-historische Reflexion.

Eine deutsche "Krankheit" grandios vertanzt.
Nicole Strecker, Kölner Stadtanzeiger 30.03.2012

KUNST MIT VIEL SEELE
In "Sehnsucht" tanzte Silas Henrikson in der Tat die ursprüngliche Bedeutung des Wortes: das Leiden, sich nach etwas sehnen. Er bewegte sich außerhalb eines kleinen Raumes, der am hinteren Teil einer Bühne befestigt war. In dem Raum mit Tür, Fenster, Tisch und Stuhl zeigte das Paar Valentia Scaglia und Medhi Walerski auf eindrucksvolle Weise, was es heißt, in den Sehnsüchten gefangen zu sein, sich befreien zu wollen, es zu versuchen, aber den Mut nicht zu haben auzubrechen. Im Zusammenspiel mit der Musik – Beethovens Klavierkonzerte Nr. 3 und 4 und seine fünfte Sinfonie – bekommt das Streben nach einem unerreichbaren Ideal eine romantisch-philosophische Variante. Das Paar will Veränderung, was sich in eindrucksvollen, fast akrobatischen Tanzszenen niederschlägt, wenn sich der Raum dreht und die Tänzer an der Decke hängen oder an der Wand kleben.

"Schmetterling" liegt eine wahre Geschichte zugrunde: Der Tänzer Medhi Walerski nahm ein Jahr lang eine Auszeit vom Nederlands Dans Theater, um seine sterbenskranke Mutter zu pflegen. Das brachte Lightfoot und León dazu, die Liebe zwischen Mutter und Kind zu beleuchten – auf die wunderbare Musik der amerikanischen Band "The Magnetic Fields". Der Titel der "Schmetterling" folgt einem ihrer Lieder, in der die Vergänglichkeit beschrieben wird. In der für das Ensemble so typischen expressiven Gesten wird die Liebe heraufbeschworen und ihre Kraft, die, als der Sohn die Mutter dem Himmel entgegen trägt, körperlich für das Publikum spürbar ist – und das vermag nur ein so großartiges Ensemle wie das Nederlands Dans Theater.
Gabriele Szczegulski, Bietigheimer Zeitung 26. 3.2012

SO MUSS MAN SEHNSUCHT TANZEN
In keiner Sprache der Welt, lässt sich der deutsche Begriff "Sehnsucht" adäquat übersetzen. Aber die Menschen verstehen die Gefühle, die das Wort bezeichnet. Jenen Zustand, in dem das Herz zu reißen droht, kann das englisch-spanische Choreografenpaar Paul Lightfoot und Sol León imponierend in Bildern und Bewegung zeigen. Die beiden Chesfs des Nederlands Dans Theater präsentieren jetzt ihre prachtvolle Inszenierung "Sehnsucht" als Gastspiel in der Oper. (...) Jene Mischung aus klassischem und modernem Tanz, die so manche Truppe in Europa auf technisch hohem Niveau tanzt, besitzt bei den Niederländern nichts Museales. Lightfoot und León zeigen, wie das Vokabular der klassischen Tradition bei Männern und Frauen eine Sinnlichkeit freisetzen kann, die eben nicht in der Perfektion von Routine enden muss.
Thomas Linden, Kölnische Rundschau 29.03. 2012

UNERSCHöPFLICH IST DAS THEMA LIEBE
Der erste Abend des Bregenzer Frühlings war vielschichtig, auch vieldeutig – und er wurde anhaltend bejubelt. Die Tänzerinnen und Tänzer des Nederlands Dans Theaters 1 hatten eine unglaubliche Präsenz. (...)
Die Choregrafie wirkt durch die Spannung von Ruhe und Pulsieren, von asiatisch zentrierter Zeitlupenbewegung und schnellen, virtuosen Sprüngen, von witzigen Songs (The Magnetic Fields) und ruhigen Orchesterklängen ungeheuer vielschichtig. Begegnungen, die Symbiose von Mutter und Sohn, Liebe, Kampf und immer wieder eine wunderbar humorvolle Leichtigkeit, die auch durch die außergewöhnlichen Kostüme betont wird, begeistern und werfen viele Fragen auf – ein toller Auftakt zum Bregenzer Frühling, der das wie immer aus weitem Umkreis strömende Publikum zu lebhaften Diskussionen anregt.
Katharina von Glasenapp, Schwäbische Zeitung 2. April 2012

DER REIZ DES ÜBERGANGS
(...) Erstaunlich, wie wenig rührselig, eher heiter und doch wahrhaftig das Thema Tod hier verarbeitet wird. Es ist die Gruppe, die hier als skurriler Chor für Lebenslust steht und zeigt, wie viel Potenzial in jedem Einzelnen steckt. Etwa in Jorge Nozal, ehemals Halbsolist des Stuttgarter Balletts, der an Bühnenpräsenz noch gewonnen hat. Doch auch andere Gestalten prägen sich ein: Menghan Lou als kraftvoller Derwisch, Nathalía Horecna als augenzwinkernde Kokette oder Bastien Zorzetto mit seinem fast obzön wirkenden Lebenshunger. Sie alle werden zu Blickfängern eines unter die Haut gehenden Tanzabends.
Julia Lutzeyer, Stuttgarter Nachrichten 26. 03. 2012

DOCH DIE LIEBE BLEIBT
Großartig ist in jedem Fall, wie schon bei "Sehnsucht", die Interpretation durch die charismatischen, technisch exzellenten Tänzerinnen und Tänzer von NDT1. Das nicht einfach zu vermittelnde Thema barg sicher auch die Gefahr, gefühlig statt gefühlvoll zu geraten. Beeindruckend ist insbesondere, wie Ema Yuasa lediglich über den Körperausdruck klarmacht, dass sie eine ältere Frau darstellt, eine Mutter, deren Liebe zu ihrem Sohn (Medhi Walerski) im steten Wandel des Lebens über den Tod hinaus Bestand hat.
Claudia Gass, Stuttgarter Zeitung 26. 3. 2012

BESONDERS BERüHRENDE TANZGESCHICHTEN
In einer wunderbar einfallsreich choreographierten Folge von Duos, Trios und Ensembles entwickelt sich ein Panorama menschlicher Beziehungen, das erst ganz am Schluss den Blick auf eine von Mondlicht beschienene, romantische Szenerie à la Caspar David Friedrich freigibt. Zur Musik der "69 Love Songs" aus dem Album der Band The Magnetic Fields tanzt das Nederlands Dans Theater (NDT) I diese kunstvollen Variationen, an deren Ende der großartige Tänzer Medhi Walerski seine leblose Partnerin in die Dunkelheit dieser unendlichen Landschaft trägt: eine Erinnerung an seine Mutter, deren Lebenswille und Energie Paul Lightfoot und Sol León ihr Stück Schmetterling gewidmet haben. Ein berührender Schluss eines bravourösen Tanzereignisses.
Dietholf Zerweck, Ludwigsburger Kreiszeitung 26.3.2012

PERFEKT GETANZTE BILDER ZU LIEBE, LEBEN UND VERGäNGLICHKEIT
Das Nederlands Dans Theater 1 sorgte für einen fulminanten Auftakt beim „Bregenzer Frühling“
Dass das bereits 1959 gegründete Nederlands Dans Theater 1 nichts an kreativem Schwung und Experimentierfreude verloren hat und zurecht zu den Top-Compagnien des zeitgenössischen Tanzes gezählt wird, stellte die Den Haager Truppe im bis auf den letzten Platz ausverkauften Bregenzer Festspielhaus wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis. Das ist nicht zuletzt dem brillanten Choreographen-Duo Paul Lightfoot und Sol León zu verdanken, das in den letzten zwanzig Jahren mehr als vierzig aufsehenerregende Produktionen für das NDT geschaffen hat. Mit „Sehnsucht“ und „Schmetterling“ standen zwei von der internationalen Kritik hochgelobte, neuere Stücke auf dem Programm.

Beziehungskiste wortwörtlich ins Bild gesetzt
Silas Henriksen, Parvaneh Scharafali und Medhi Walerski sind die hervorragenden Solisten der 2009 uraufgeführten 25 Minuten-Produktion „Sehnsucht“. Zu dramatisch bewegenden Klängen aus Beethovens Klavierkonzerten Nr. 3 und 4 und aus seiner 5. Sinfonie lassen Lightfoot/León getanzte Bilder zur Liebe und zu deren Vergänglichkeit entstehen, die vor allem durch das außergewöhnliche Bühnenbild an Eindrücklichkeit gewinnen. Ein Paar bewegt sich in einem über dem Bühnenboden aufgehängten langsam rotierenden, als kleines Wohnzimmer eingerichteten Würfel und kommuniziert manchmal mit einem außerhalb dieses Würfels tanzenden Mann. Es entstehen eindrucksvolle Bilder von Nähe, aber auch des Auseinanderdriftens. Manchmal erinnert der rotierende Würfel an ein Hamsterrad, in dem die Akteure gefangen sind, klaustrophobische Gefühle kommen hoch, das breite Spektrum an Emotionen wird in dieser wortwörtlich genommenen Beziehungskiste eindrucksvoll ins Bild gesetzt. Und wenn durch die Drehung des Zimmers buchstäblich „schräge“ Perspektiven entstehen, entfernen sich auch die Bewegungen der Akteure immer weiter vom klassischen Bewegungsrepertoire und gewinnen zunehmend an Schrägheit. Manchmal ist auch akrobatisches Geschick gefragt, wenn das Zimmer und die Gefühlswelt sozusagen auf dem Kopf stehen und es darum geht, sich trotz aller Freiheitssuche gegenseitig zu stützen, um nicht auch noch den letzten Halt zu verlieren.

„Schmetterling“ – getanzte Todesvisionen
Für die 2010 entstandene Produktion „Schmetterling“ ließen sich Lightfoot/León von der tragischen Geschichte ihres Solisten Medhi Walerski inspirieren, der vor der Uraufführung ein Sabbatical einlegte, um seine todkranke Mutter in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Hier geht es also um den Schmetterling und seine Metamorphose in seinen unterschiedlichen mythologischen Bedeutungen als Todesbote, aber auch als Symbol für Wiedergeburt und Unsterblichkeit, oder für die Seele selber, die mit Hilfe von Schmetterlingsflügeln in die Freiheit entschwinden kann. Auch auf der Bühne tanzt Walerski nun mit seiner mittels grauen Haarsprays zur alten Frau gestylten Partnerin dem Tod entgegen, was aber keineswegs tragisch melancholisch vonstatten geht. Vielmehr bieten die vierzig Minuten ein Feuerwerk aus grandiosen Soli, Pas de deux, Trios und Ensemblepassagen, in denen die erstklassigen Tänzerinnen und Tänzer ihr riesiges Repertoire an zeitgenössischem Bewegungsvokabular präsentieren. Trotz aller Todessymbolik geraten manche Passagen durchaus witzig, was vor allem auch den skurrilen Texten einiger Lieder aus den genialen, 1999 erschienen „69 Love Songs“ der Indie-Pop-Band Magnetic Fields zu verdanken ist. Wer aber mit einem hoffnungsfrohen Ausblick rechnet, wenn sich ein schwarzer Vorhang nach dem anderen hebt und den Blick auf ein gewaltiges, von vereinzelten Sonnenstrahlen durchsetztes, dramatisches Wolkenpanorama freigibt, hat sich zu früh gefreut. Denn auch dieses strahlend eindrucksvolle Bild wird wie ein Vorhang weggeschoben und legt schließlich ein schwarzes Universum frei. Der Tod gibt seine letzten Geheimnisse nicht preis. Grandioses Finale eines eindrucksvollen Tanzabends. Dieser „Frühling“ hatte schon mal einen perfekten Start und lässt noch Großes erwarten!
Peter Füssl, kulturzeitschrift 31. 3. 2012

SCHMETTERLING IM BAUCH
Ein Hauch von Todessehnsucht umweht den zweiteiligen Abend des Nederlands Dance Theater (NDT). Paul Lightfoot, der Brite und Sol León, die Spanierin, Kinder aus Seefahrernationen, seit 25 Jahren ein Duo, das sich in Den Haag unter Jiří Kyliáns Ägide gesucht und gefunden hat, tauchen in ozeanische Tiefen des Unergründlichen, erforschen im Tanz die Vergänglichkeit des Lebens und der Liebe. „Sehnsucht“ und „Schmetterling“, zwei deutsche Titel, vom Ludwigsburger Publikum im ausverkauften Forum werden die beiden deutschen Erstaufführungen mit Bravorufen und Ovationen im Stehen gefeiert.

Zunächst vom Flow hingerissen, der Kyliáns frühe Neoklassik prägt, kommt ihnen, just als sich der Stil des Tschechen ins Abstrakt-Surreale wandelt, die Nachwuchsförderung innerhalb des NDT zugute. Tänzern werden choreografische Workshops angeboten, Proben gleichen einem Bewegungslabor, in Experimenten wird nach neuem Tanzvokabular geforscht. Zudem profitieren etablierte Tanzschaffende vom frischen Wind der freien Szene und dem produktiven Klima, das die niederländische Tanzlandschaft insgesamt auszeichnet.

Vor zehn Jahren wurde das Paar Lightfoot/León zu Hauschoreografen des NDT ernannt, seit sechs Monaten ist Lightfoot künstlerischer Leiter. Im Laufe von 41 Werken ist eine, von zarter Melancholie, skurrilem Humor und karikierender Schärfe durchzogene Handschrift entstanden, die nach wie vor in profunder Klassik verankert ist. Meist zeichnet das Duo auch für Ausstattung und Bühne.

Den Vätern der beiden Choreografen gewidmet, atmet das Ballett „Sehnsucht“ (2009) die romantische Stimmung zwischen Erinnern und Ahnen, zwischen Leben und Tod. Aus einer kauernden Position entfaltet der Protagonist des einen Vaters klassisch-heroische Größe, er weiß die Gruppe anzufeuern und mitzureißen. Sprungstarke Variationen in punkgenauem Unisono des 15-köpfigen Ensembles zu Beethovens wuchtigen Dur- und Moll-Färbungen (Sätze aus den Klavierkonzerten Nr.3 und Nr.4 sowie der Sinfonie Nr. 5 c-Moll). Der andere erlebt Zweisamkeit in bescheidenen Verhältnissen. Ein Stuhl, ein Tisch und eine Lampe sind das einzige Mobiliar im Raum. Im Verlangen nach Veränderung werden Fenster und Tür zu Fluchtwegen. Einen kurzen Moment scheint der Frau, gehalten vom anderen Mann, der Flug in die Freiheit gelungen. Das außergewöhnliche dieses Raums, Sinnbild einer Beziehungskiste: sie dreht sich um sich selbst. Wie einst das Filmset in „Königliche Hochzeit“, bei dem ein überglücklich verliebter Fred Astaire an Wänden hoch und über die Decke steppt, scheint die Schwerkraft aus den Angeln gehoben zu sein.

„Du bist ein prachtvoller Schmetterling, deine Flügel machen dich schön und ich könnte dich dazu bringen wegzufliegen, aber ich könnte dich nie dazu bringen zu bleiben.“ Aufgedrehte Tanzwesen, ganz in Schwarz, trippeln und kribbeln zu den bittersüßen „69 Love Songs“ der Band The Magnetic Fields, deren Text titelgeben ist. „Schmetterling“ (2010), Symbol der Vergänglichkeit, ist laut Programmheft, eine Hommage an die verstorbene Mutter eines Tänzers. Die Serie aus wunderschönen Soli, Duetten und Trios, sowie kleinen, teils grotesken Gruppenstücken, ist aber auch eine posthume Reverenz an Pina Bausch, sacht verschwindet der zitierte Reihentanz in der Versenkung. Nach und nach heben sich tiefschwarze, nach hinten gestaffelte Vorhänge, die schließlich den Blick auf ein düsteres Gebirgspanorama samt dramatischem Wolkenhimmel frei geben. Aber auch das ist nur eine Gardine, eine Illusion, hinter der das Dunkel wartet.

Es lohnt sich in der Pause den Saal nicht zu verlassen, denn ein Intermezzo vor dem Vorhang verbindet beide Stücke auf raffinierte Weise: Der Kauernde erhebt sich und verlässt in extremer Zeitlupe rechts die Bühne, während von links jene junge Frau mit rotem Mantel erscheint, die in „Schmetterling“ die Greisin verkörpert. Während das Publikum in die Pause schlendert und ein Spalt die Sicht auf die Bühnenarbeiter freigibt, die eilig Klebebänder wegreißen und den weißen Tanzboden entfernen, dessen Unterseite rot aufblitzt, rot wie das pulsierende Leben, tanzen drei Solisten das Hohe Lied der Entschleunigung. Eine stilisierte Performance in Zeitlupe, eine Metapher vom ewigen Kommen, Gehen und Vergehen, etwa auch eine versteckte Würdigung an den Butotänzer Ohno, der im Entstehungsjahr des Stückes verstarb? Wie auch immer, das Programm ist Weltklasse und wunderschön – noch schöner wäre, wenn man den Namen der Protagonistin erfahren würde
Leonore Welzin, tanznetz.de 26. 3. 2012

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