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zur Startseite (ecotopia dance productions: Pressestimmen FARN. collective - The Shape of Trouble to Come)

FARN. COLLECTIVE

PRESSESTIMMEN

AUF DU UND DU MIT DER NATUR
Die Schauspielerin Sandra Hüller, geliebt und gefeiert im Theater wie im Film, ist so etwas wie die Hohepriesterin und gute Fee und überhaupt: die einzige Frau in dem ‚posthumanen Ritual‘, das sie mit sechs künstlerischen Komplizen vollzieht, um eine mögliche Zukunft anzudenken. […] Am schönsten ist es, wenn Christoph Müller zwischendrin mal sehr ruhig und sehr, sehr langsam den Song ‚I want to know what love is‘ von Foreigner sprechsingt. Ja, wir müssen alle Phyto- und Geolinguisten werden, müssen die Sprache der Pflanzen und Felsen lernen, eingehen auf oder in die Natur. Aber ohne Liebe geht es nicht.
Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung 21.6.2021

TRAUMA ÜBERTRIFFT TRÄUME
Während [Heiner] Müllers Worte die Zukunft in Schreckensfarben malen, wirken Haraways Utopien freundlich bunt und ein bisschen so, als könnten sie auch von Elon Musk stammen. Man müsse die Wirklichkeit durch Praktiken und Rituale ‚zum Stottern bringen‘, ruft Hüller im surrealistischen Engelskostüm.
Simon Strauss, FAZ 21.6.2021

DIE RÜCKKEHR DER UTOPIE
In einem eindrücklichen Monolog sinniert Christoph Müller, Mitglied des Schauspiel-Ensembles, über die Poesie der Kaiser-Pinguine, über ‚vegetative, nicht-kommunikative Kunst‘. Was existiert, von dem wir noch nichts ahnen? […] Hüller entlässt das Publikum mit einem Gag aus diesem zarten, trotz gedankenstrotzender Monologlast sehr sinnlichen und eingängigen Abend: Sie spricht mit den Pflanzen, das Grün antwortet. Das Publikum wiederum verabschiedet das Team mit Jubel.
Dimo Rieß, Leipziger Volkszeitung 21.6.2021

SEHENSWERTER, TRÖSTENDER ABEND MIT SANDRA HÜLLER
Sandra Hüller und auch Christoph Müller tragen die Texte wunderbar vor und den Abend über weite Strecken. Und wenn am Ende alle fünf Performer ums analoge Lagerfeuer sitzen wie schon Adam und Eva und die Poesie der Ameisen, der Kaiserpinguine und am Ende auch die Poesie der Felsen beschreiben, ist man schließlich angekommen, ist getröstet nach geleisteter Trauerarbeit. Ruhig geworden, statt unruhig bleiben.
Stefan Petraschewsky, Mdr 20.6.2021

SO ENDET DAS ZEITALTER DES MENSCHEN
Natürlich ist Sandra Hüller hinreißend wie immer – man möchte ihr stundenlang dabei zuhören, wie sie mit Haraway und Ursula K. Le Guin über einen anderen Blick auf die Welt, die Wissenschaft und die Verbindung von Mensch und allen anderen Wesen (den ‚critters‘, wie es bei Haraway heißt) spricht. […] Einmal sitzt Christoph Müller allein auf der weiten Bühne und singt Foreigners ‚I want to know what love is‘. Zart hallt das nach, wird im Refrain sanft von einer Art Chor verstärkt.
Georg Kasch, Nachtkritik.de 18.6.2021

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