HESSISCHES STAATSBALLETT
REPERTOIRE
| CHOREOGRAPHIE UND KOSTÜME | IMRE & MARNE VAN OPSTAL |
| MUSIK | OLA GJEILO, JÓHANN JÓHANNSSON, DAVID LANG, ARVO PÄRT, HOWARD SKEMPTON, ERIC WHITACRE UND CHARLES ANTHONY SILVESTRI |
| BÜHNE, LICHT | TOM VISSER |
| DRAMATURGIE | LUCAS HERRMANN |
| DAUER DER VORSTELLUNG | 30 MIN |
| ON STAGE | 6 TÄNZER*INNEN |
Imre & Marne van Opstal sind die Überflieger der internationalen zeitgenössischen Tanzszene. Für das Hessische Staatsballett entwickelte das niederländische Geschwisterpaar seine Neukreation I’m afraid to forget your smile für sechs Tänzer:innen unter Einbezug von Chören und erforscht den Moment des Loslassens als einen Übergangszustand in der Hingabe an den Verlust. Ein Aufblitzen, so greifbar und vergänglich, dass die Zeit stillzustehen scheint. In der physisch starken Choreografie wird uns die Zerbrechlichkeit des Menschen als ein körperliches Wesen ebenso vor Augen geführt wie dessen Stärke im Umgang mit seiner eigenen Endlichkeit. Im Zusammenwirken von Tanz, Chormusik und der beeindruckenden Szenerie von Bühnen- und Lichtdesigner Tom Visser kreieren Imre & Marne van Opstal ein flüchtiges Tanzgemälde aus vielen Farben und Schichten.
„In Verbindung mit den ausgewählten choralartig-meditativen Chorstücken von Arvo Pärt, Jóhann Jóhannsson, Howard Skempton und anderen ergibt sich eine schier sakrale Atmosphäre. Im Tänzerischen sind diese 30 Minuten ein Fest fürs Auge.“ (Andreas Pecht, Rhein-Zeitung Koblenz über I’m afraid to forget your smile)
